Übergangslösung für Konflikt an Regensburger Skatepark gefunden

Von Heike Haala · 14. Mai 2025 um 14:37

Einen aufsehenerregenden Post des Vereins Spot, einen offenen Brief zusammen mit zwei weiteren Vereinen und einen Termin mit mehreren Ämtern im Regensburger Rathaus hat es gebraucht, um die Schärfe aus dem Konflikt um den Skatepark beim Jugendzentrum Arena zu nehmen. So will die Stadt der Szene das Skaten an den Sommerabenden ermöglichen.

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Nach dem Termin, zu dem etwa das Ordnungsamt, das Gartenamt, aber auch Mitarbeiter aus den Bereichen Bau und Planung am Mittwoch zusammengekommen waren, sagt Bürgermeisterin Astrid Freudenstein (CSU), dass dies mit Hilfe einer Nutzungsvereinbarung geschehen soll. Die soll zwischen der Stadt und dem Verein Spot abgeschlossen werden und es erst einmal bis Mitte September ermöglichen, bis 22 Uhr auf dem Platz zu skaten. „Die Stadt will unverzüglich mit Spot über den Vorschlag sprechen“, kündigt Freudenstein an. Weiterhin will die Stadt an einer langfristigen Lösung arbeiten. Aber das sei sehr kompliziert, sagt die Bürgermeisterin.

Nachdem vergangene Woche bekannt geworden war, dass sich ein Anwohner regelmäßig über Skatesessions nach 20 Uhr beschwert, forderten die Verfasser eines offenen Briefs Stadt und Politik am Anfang der Woche dazu auf, schnellstmöglich eine Lösung zu finden. Zudem meldete sich auch Michael Straube, Vorsitzender des Vereins Regensburger Eltern, der den nahe gelegenen Bauspielplatz betreibt. Auch dort habe man unter Beschwerden eines Bürgers beim Ordnungsamt zu leiden. Laut den Informationen von Straube soll es sich dabei um die gleiche Person handeln, von der auch die Beschwerden über die Skater kommen.

Das ist ein guter Kompromiss.

Maxi Becker, Spot e. V.

Maxi Becker, er ist Mitglied bei Spot, zeigt sich erleichtert, dass ein Kompromiss gefunden werden konnte. Er habe schon Sorge wegen des Sommers gehabt und wegen der Ankündigungen, dass er sehr heiß werden soll – insofern sei es sehr wichtig, die Abendstunden für den Sport nutzen zu können.