Weg zum Heilbrünnl wird 2026 erneuert – Geld von Europäischer Union soll 550.000 Euro-Projekt ermöglichen

Der Eisenhart ist für Spaziergänger inzwischen großräumig gesperrt und kann kaum noch zum Spazieren genutzt werden. Daher suchen die Rodinger andere Möglichkeiten, um frische Luft zu tanken. Sie gehen und fahren immer häufiger westwärts durch das Tal des Regens zum Heilbrünnl. Wesentlich mehr Autos parken rund um den Heilbrünnlberg. Auch der Radverkehr zum Heilbrünnl über Mitterdorf und die Sackmannbrücke nimmt zu.
„Betreten auf eigene Gefahr“, warnt seit einigen Jahren ein Schild die Spaziergänger und Wallfahrer am Zugang über den Kreuzweg zum Heilbrünnl, wenn sie nach einem Spaziergang am Regenufer oder über die Sackmann-Brücke endlich den Waldrand erreicht haben und im kühlen Schatten der Bäume den kürzeren Weg zur Kirche hochgehen wollen.
Dieser Fußweg gehört der Stadt Roding und ist in die Jahre gekommen. Er wurde zuletzt in den 1980er Jahren instandgesetzt. Die Spaziergänger müssen sich entscheiden: Gehen sie diesen Weg – oder suchen sie den Weg über die mittlerweile von Autos viel befahrene Straße.
Erneuerung verschiebt sich auf 2026
Seit einigen Jahren möchte die Stadt den öffentlichen Weg (Kreuzweg) zum Heilbrünnl erneuern und den Umgriff, eventuell auch die in die Jahre gekommene Kneipp-Anlage, durch Maßnahmen aufwerten. 2024 waren bereits 250 000 Euro im Haushalt der Stadt Roding vorgesehen. Wie eine Rückfrage beim Leiter der Finanzverwaltung, Josef Zwicknagl, ergab, verschiebt sich die vorgesehene Erneuerung des öffentlichen Weges zum Heilbrünnl auf das Jahr 2026.
Planungen laufen
Die Planungen laufen, so Zwicknagl. Finanzielle Förderung durch eines der zahlreichen Förderprogramme der Europäischen Union soll die Umsetzung der Maßnahme möglich machen. 550 000 Euro sind in der Planung des Haushalts für 2026 enthalten. Es wird mit Fördermitteln der Europäischen Union von 250 000 Euro gerechnet.
Der Kreuzweg zum Heilbrünnl ist wegen des Blätterwaldes (Pfarrwald) links und rechts besonders beschaulich. Die Kirche, deren Mauern und das Dach begrüßen die Spaziergänger durch die Baumwipfel. Ursprünglich gab es zum Heilbrünnl nur sieben Kreuzwegstationen. Am Fuß des Berges sollen früher zwei kleine Kapellen gestanden sein, schrieb ein Chronist.