Wenn das kein Grund zum Feiern ist: Das Pfingstvolksfest wird 75 Jahre alt

Das Pfingstvolksfest in Neustadt a. d. Donau feiert heuer ein Jubiläum. Es wird 75 Jahre alt. Die Besucher dürfen sich auf ein abwechslungsreiches Programm vom 6. bis 9. Juni freuen – mit einigen Neuerungen.
„Ich bin gespannt auf das Pfingstvolksfest, ich freue mich“, gesteht Bürgermeister Thomas Memmel. Zwar ist gerade das Osterfest vorbei, der Frühling ist da und es sind noch rund sechs Wochen bis zum Start der Neustädter Traditionsveranstaltung. Die Vorbereitungen sind weit vorangeschritten, das Jubiläumsfest ist durchgeplant. Eine wichtige Neuerung ist die Position des Festzelts auf dem Festplatz. „Es wurde gedreht“, sagt Sabine Peters, die in der Stadtverwaltung mit der Organisation beauftragt ist. „Man läuft direkt auf das Zelt zu“, erklärt der Bürgermeister. „Wir bekommen einen schönen Rundgang, es gibt keine Nebengassen mehr.“
„Wir haben das Jubiläumsfest zum Anlass genommen, das traditionsreiche Fest an der einen oder anderen Stelle zu verändern und für frischen Wind zu sorgen“, erläutert Memmel. Dennoch solle der bisherige Charakter der Veranstaltung nicht verloren gehen. Das Pfingstvolksfest soll auch heuer „ein sehr schönes Fest für die Familien, Kinder und Jugendliche sein“, sagt der Bürgermeister. Dazu gehöre auch, sagt er aufgrund zahlreicher Anfragen, dass es in diesem Jahr wieder den Seniorennachmittag geben wird. Und es gibt am Freitag und am Samstag auch wieder einen Shuttle für die Besucher. Die können also ihr Auto stehen lassen.
Karrussell für „ganz Mutige“
Damit das Pfingstvolksfest ein klassisches Volksfest wird, gibt es neben dem Festzelt von Daniel Schneider und Eva Heindl u.a. drei Kinderkarussells, Autoscooter, Riesenrad sowie die Fahrgeschäfte Break Dance und Airforce, wobei letzteres, wie Sabine Peters betont, ein Vergnügen „für die ganz Mutigen“ sein dürfte. Natürlich dürfen Stände für die lukullischen Genüsse wie Süßigkeiten und Slusheis nicht fehlen. Selbstverständlich gibt es auch die „Klassiker“, die auf keinem Volksfest fehlen dürfen. Steckerlfisch, Hendl, Würsl und Rollbraten. Die Festwirtsfamilie Schneider bringt dafür ihre Küche mit.
Und, ganz klar, es gibt auch eine Schießbude. Eine Attraktion darüber hinaus ist das Weißbierkarussell gleich neben dem Festzelt. Hier können die Besucher völlig entspannt ihr Weizen trinken, während sich die Welt um sie herum dreht und sie so das Geschehen auf dem Festplatz stets im Blick haben.

Und weil es gerade ums Bier geht: Der Bierpreis steigt. Für die Maß müssen heuer 11,20 Euro bezahlt werden. Das sind 40 Cent mehr als im Vorjahr, sagen Bürgermeister Memmel und Festwirtin Heindl. Zum Ausschank kommt das Ottenbräu aus Abensberg. „Was sonst?!“, meint der Bürgermeister bei der Vorstellung des Volksfestprogramms auf die Frage des Reporters.
Viele Bands und ein Partyzelt
Ein ganz anderes Thema, die Sicherheit beim Pfingstvolksfest, ist kein Thema, das der Stadtverwaltung großes Kopfzerbrechen bereitet. Bürgermeister Memmel und die Mitarbeiter in der Stadtverwaltung haben es im Blick, wird versichert. Memmel selbst hatte unlängst, als es um den Andreasmarkt ging, betont, wie wichtig ihm das Thema ist. Dafür müsse jemand mit seiner Unterschrift gerade stehen, hatte er in einer Sitzung des Stadtrats betont.

Und hier das Programm in Kurzform: Das Pfingstvolksfest beginnt am Freitag, 6. Juni, mit dem Einzug der Vereine und dem Anstich des ersten Fass Bier. Im Festzelt spielen ab 18 Uhr die Grenzstoarucker und ab 19.30 Uhr Frontal; Samstag, 7. Juni, ab 12 Uhr Seniorennachmittag mit der Stadtkapelle und ab 19 Uhr Easy X; Sonntag, 8. Juni, ab 11 Uhr Blaskapelle Mühlhausen und ab 18.30 Uhr Trixi und die Partylöwen; Montag, 9. Juni, ab 10.30 Uhr Gottesdienst und ab 11.30 Uhr Blaskapelle Bad Gögging; außerdem Freitag, Samstag und Sonntag DJ im Partyzelt ab 21.30 Uhr.