Kurs für Monoflosse: Schwimmen wie eine Meerjungfrau im AquaFit in Waldmünchen

Von Martin Hladik · 22. April 2025 um 19:00

Endlich wie eine Meerjungfrau durchs Wasser gleiten, das ist bestimmt ein Traum für viele Mädchen. Den Traum erfüllten am Montag Romina (16) und Lorena (14) Daschner ihren meist jüngeren Geschlechtsgenossinnen.

„Frei wie eine Meerjungfrau“

Zusammen mit ihrer Mutter Birgit Daschner boten sie im AquaFit eine Meerjungfrauenstunde an. Die Aktion ist Teil der Jubiläumsveranstaltungen zum Zehnjährigen des Freizeitbades.

Eine der jüngsten Teilnehmerinnen ist die siebenjährige Antonia Wutz. „Es ist ein tolles Gefühl, mit Flossen zu schwimmen“, erklärt sie fachmännisch. „Es macht Spaß, frei wie eine Meerjungfrau zu schwimmen“, beschreibt sie ihre Begeisterung. Da macht es auch nichts, dass sie zwischendrin einmal mit dem Meerjungfrauen-Dress über ihrer Monoflosse hadert und Birgit Daschner um Hilfe bittet, den Stoff wieder in Ordnung zu bringen.

Für viele Kursteilnehmerinnen sei es wichtig, einmal wie eine Meerjungfrau auszusehen, sagt Romina, aber es mache auch Spaß mit der Monoflosse. Am Ende der Meerjungsfrauenstunde können jedenfalls alle damit schwimmen. Die einen besser, die anderen schlechter.

Wie elegant und scheinbar schwerelos das Schwimmen mit einer Monoflosse ist, haben die beiden Geschwister gerade ganz unbewusst gezeigt. In einer kleinen Pause sind sie nebeneinander im Gleichklang und ohne Luft zu holen durch die gesamte Länge des AquaFit-Beckens getaucht. Dabei haben sie nur wenige Schwünge mit der großen Flosse an ihren Füßen gebraucht.

Als der Reporter sie fragt, was das Anstrengendste beim Schwimmen mit der Monoflosse sei, ob die Bauchmuskulatur oder die Beine besonders belastet seien, geben die Geschwister eine verblüffende Antwort: Eigentlich seien es die Arme, die danach einen ordentlichen Muskelkater haben könnten. Denn die brauche man am meisten, wenn man die Beine nicht frei bewegen könne.

Große Flosse – große Kraft

Die größte Schwierigkeit beim Erlernen sei es, die richtige Flosse zu finden. Denn sei sie zu groß, brauche man zu viel Kraft, und mit einer zu kleinen Flosse komme man nicht vorwärts. Dass auch die Nachwuchs-Meerjungfrauen schon gut mit der Flosse umgehen können, zeigen sie zum Abschluss beim Schwimmen im Kreis und beim Tauchen nach Ringen.