Neuer Platz zum Toben und Trainieren: Gemeinde Bodenwöhr plant Mini-Kunstrasenfeld

Kinder und Jugendliche aus der Gemeinde Bodenwöhr im Landkreis Schwandorf können sich freuen: In der Nähe der Grundschule soll bald ein neues Mini-Fußballfeld entstehen. Hier kann dank des Kunstrasenbelags das ganze Jahr über trainiert und getobt werden.
Im Moment sieht das Grundstück neben dem großen Parkplatz am Schulgelände noch recht trist aus: Ein altes Fußballtor steht hier, außerdem türmen sich einige Erdhaufen auf, die von der Schulbaustelle nebenan stammen.
Doch die Pläne für das neue Ganzjahresspielfeld sind schon sehr konkret: Es wird 30 Meter lang und 15 Meter breit sein und zwei Fußballtore sowie eine Umzäunung bekommen. Diese soll verhindern, dass die Bälle verloren gehen. Der Kunstrasenplatz bekommt außerdem alle nötigen Kleinfeldmarkierungen.
Kinder wollen sich bewegen
Auf die Idee, dieses Projekt zu realisieren, sei man unter anderem aufgrund von Wünschen der Bodenwöhrer Hortkinder gekommen, sagt Bürgermeister Georg Hoffmann (CSU). Denn diese dürfen in der Pausenhalle aus Sicherheitsgründen nicht Fußballspielen, würden sich aber natürlich sehr gern bewegen, erklärt der Rathauschef. Auch für die Schulkinder sei ein ganzjährig nutzbares Spielfeld für den Sportunterricht eine gute Ergänzung, findet Hoffmann. Und natürlich denke man an die Bodenwöhrer Sportvereine: Sie sollen das Kunstrasenfeld für Trainingszwecke nutzen können.
Rund 80 000 Euro wird die Realisierung des Projekts laut Hoffmann kosten. Rund die Hälfte der Summe wird über eine Förderung aus dem LEADER-Programm finanziert. Auch der Rathauschef selbst steuert etwas bei. Anlässlich seines 50. Geburtstags hatte er die Gäste um Spenden gebeten, die einem Vorhaben der Gemeinde zugute kommen sollten.
Geburtstagsgeld gespendet
Die Wahl fiel auf den neuen Mini-Fußballplatz, der deshalb nun mit einer Spendensumme von 11 800 Euro unterstützt werden kann. Die restlichen Kosten übernimmt die Kommune. Mit einer Gegenstimme hat der Gemeinderat dem Vorhaben bereits zugestimmt.
Wenn alles nach Plan läuft, werden die Bodenwöhrer Kinder und Jugendlichen das neue Mini-Spielfeld nächstes Jahr bereits zum Trainieren und Toben nutzen können – und so mehr Bewegung in ihren Alltag bringen und etwas für ihre Gesundheit tun. „Unsere Kleinen können auf dem Mini-Fußballfeld spielen wie die Großen“, freut sich Hoffmann.
