Paukenschlag: Regensburgs Oberbürgermeisterin Maltz-Schwarzfischer tritt nicht mehr an

Die Entscheidung ist gefallen: Die Regensburger Oberbürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer (SPD) wird im kommenden Jahr nicht mehr kandidieren. Das bestätigte ihre Partei der MZ.
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Demnach erklärte die 64-Jährige am Montag in einer Sitzung des geschäftsführenden Vorstands, nicht mehr für den Posten zur Verfügung zu stehen. Das sagte Claudia Neumaier, Co-Chefin des SPD-Stadtverbands. Die Entscheidung habe persönliche Gründe, hieß es aus Kreisen der Sozialdemokraten in der Domstadt.
OB-Kandidat der SPD in Regensburg: Es kursieren zwei Namen
Kommende Woche wird sich der große Vorstand des SPD-Stadtverbands mit der Frage nach dem OB-Kandidaten befassen. Dem Vernehmen nach kursieren zwei Namen: Thomas Burger und Thomas Rudner. Ersterer ist Vorsitzender der SPD-Fraktion im Regensburger Stadtrat. Letzterer war zwischen 2023 und 2024 Europaabgeordneter.
Die Regensburger SPD sucht sich selbst – und will die OB-Kandidatur erstmal intern ausmachen
Gertrud Maltz-Schwarzfischer übernahm im Januar 2017 das Amt des vorläufig suspendierten Oberbürgermeisters Joachim Wolbergs. Zunächst regierte sie als Bürgermeisterin. Bei der Kommunalwahl 2020 setzte sie sich in der Stichwahl gegen Astrid Freudenstein (CSU) mit 50,74 Prozent der Stimmen durch.