Zum Weltgesundheitstag: Mehrgenerationenhaus in Waldmünchen bietet Kurse zum Fit bleiben

Am 7. April ist Weltgesundheitstag. Für das Mehrgenerationenhaus in Waldmünchen eine Gelegenheit, darauf aufmerksam zu machen, welche Angebote es „niederschwellig“ und für „alle Generationen“ anbietet. „Unser Angebot richtet sich nicht nur an Frauen zwischen 40 und 70“, wendet sich MGH-Leiterin Susi Nock gegen ein Vorurteil.
Bewegung, Ernährung und zunehmend auch das Thema psychische Gesundheit seien Themen für das MGH. Eine Gruppe käme im MGH tatsächlich bei der Gesundheit zu kurz, das seien die Jugendlichen, gesteht Barbara Konering, die Koordinatorin der Gesundheitsangebote. Hier sei aber das Angebot der Vereine groß.
Angebot für junge Mütter
Besonders stolz ist man auf Kurse, die man für junge Mütter und ihre Kleinkinder anbieten kann. Das geht beim Geburtsvorbereitungskurs los und führt über die FenKid-Kurse von Sandra Kärtner für Babys (drei bis zehn Monate) und Kleinkind von zehn bis 24 Monaten) weiter. Derzeit seien acht Mütter in ihren Kursen, berichtet Kärtner. Aber auch Rückbildungsgymnastik sowie Baby- und Kleinkinderschwimmen seien im Kursangebot.
Aber auch andere Altersgruppen werden angesprochen. Da seien zum Beispiel die Yoga-Kurse verschiedener Art über die Andrea Pawelka vom Kneippverein berichtet.
Besonders interessant sind im Zusammenhang mit den Gesundheitsangeboten auch die Möglichkeiten zur Entspannung und zum Rückzug vom Alltag. Neben den regelmäßigen Yoga und Meditationskursen gebe es den Tages-Retreat „body and soul“ mit Maria Meindl und Silvia Schrade am 21. Juni. Bereits stattgefunden hat die Mamapause mit Sandra Kärtner.
Wichtige Selbsthilfegruppen
Aber auch Angebote für „sitzende Berufe“ gebe es mit den vielen Kursen von Marion Hör zur Wirbelsäulengymnastik, berichtet Nock. Rehakurse mit Birgit Daschner sprächen wieder eine andere Personengruppe an. Nock weist auch auf die Reflexzonenmassage mit Katharina Gruber hin.
Wichtig ist das MGH auch für verschiedene Selbsthilfegruppen. Im Entstehen sei beispielsweise eine Selbsthilfegruppe für psychische Gesundheit. Es gebe bereits Selbsthilfegruppen für Endometriose und für Trisomie. Die Selbsthilfegruppe für Familien mit autistischen Kindern bestehe aber nicht mehr. Wichtig sei auch die Nachbarschaftshilfe des MGH in Waldmünchen.
Es gebe aber auch viele Angebote außerhalb des MGH, die die Gesundheit stützten, sagte Nock. Sie wies als Beispiel auf die Angebote des Seniorenbeirats hin. Ansonsten gab es von Nock ein Lob für die kleinstädtische Struktur in Waldmünchen: Hier würde es noch auffallen, wenn Nachbarn ein Problem hätten und man würde sich gegenseitig helfen.