Sana-Kliniken: Dritte Verhandlungsrunde scheitert – jetzt droht viertägiger Warnstreik

Die nächste Verhandlungsrunde zwischen der Geschäftsleitung der Sana Kliniken im Landkreis Cham und der Tarifkommission aus Verdi-Gewerkschaftern und Sana-Betriebsrat ist am Dienstag gescheitert. Die Beschäftigten lehnten am Abend bei einer Versammlung ein neues Angebot ab. Damit droht ein viertägiger Warnstreik ab 1. April.
Den hatten die Beschäftigten bereits nach der zweiten Verhandlungsrunde einstimmig beschlossen. Einen solch langen Ausstand über vier Tage – den gab es an den Kliniken des Landkreises bislang noch nie. Wobei die Verdi-Vertreter auch deutlich machten, dass es dieses Mal ums Ganze geht.
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Entweder man erzwinge nun den aktuellen Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD) für die Chamer Kliniken, wie es die Krankenhäuser im Umfeld auch hätten, oder man müsse sich längerfristig mit einem Haustarifvertrag abfinden, der immer hinter den Errungenschaften des TVöD zurückbleibe.
In der Verhandlungsrunde am Dienstag hatte die Sana-Geschäftsführung ein laut Verdi-Vertreter Heinz Neff „überschaubares“ neues Angebot gemacht, das sich nicht mit der TVöD-Forderung beschäftigte, sondern ein neues Basismodell zur Arbeitszeit vorstellte. „Das Angebot zur letzten Verhandlungsrunde haben sie nicht verbessert“, sagte Neff auf Nachfrage.
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Daher sei der neue Vorschlag bei den versammelten Mitarbeitern im Kolpinghaus ohne große Diskussion abgelehnt worden. Da die nächste Verhandlungsrunde erst für Mitte April angesetzt sei, werde es wohl auf den viertägigen Warnstreik zulaufen, so Heinz Neff. Die Streikbereitschaft sei hoch – zuletzt hatten Stimmen aus den Mitarbeiterreihen mehr Maßnahmen gefordert, um das Ziel TVöD zu erreichen.