Continental: Aufsichtsrat gibt Abspaltung des Zulieferergeschäfts grünes Licht

Der Aufsichtsrat von Continental hat am Mittwoch der Abspaltung des Autozulieferergeschäfts zugestimmt. Das hat das Unternehmen mitgeteilt. Damit kommen die Niedersachsen der Zweiteilung des Konzerns ein Stück näher.
Der Mitteilung zufolge hat das Gremium außerdem entschieden, mit welchen finanziellen Mitteln die vor der Abspaltung stehende Automotive-Sparte ausgestattet werden soll. Bis zum Spin-off bekommt der Geschäftsbereich demnach Barmittel in Höhe von 1,5 Milliarden Euro, ergänzt um Kreditrahmen im Umfang von 2,5 Milliarden Euro.
Vom Continental-Vorstand sei der Aufsichtsrat außerdem über weitere Details zur Abspaltung informiert worden, teilt der Konzern mit: Demnach ist für September die Börsennotierung in Frankfurt geplant. Das Zuteilungsverhältnis soll 2 zu 1 betragen. „Das heißt, jede Continental-Aktionärin und jeder -Aktionär erhält mit Wirksamwerden der Abspaltung für je zwei Continental-Aktien eine Aktie des dann börsennotierten Automotive-Unternehmens“, heißt es in der Presseaussendung.
Regensburg und Ingolstadt werden Teil des neuen Unternehmens
Aufsichtsratsvorsitzender Wolfgang Reitzle sprach am Mittwoch von einem wichtigen Schritt für die Neuaufstellung von Continental. „Denn fokussierte Unternehmen sind gerade in einem herausfordernden Umfeld deutlich agiler und können mehr Wert schaffen.“ Nun muss noch die Hauptversammlung den Spin-off-Plänen zustimmen. Teil des neuen Autozulieferers wären dann auch die großen Continental-Standorte Regensburg und Ingolstadt.
Einen ausführlichen Bericht lesen Sie hier: Einstimmiges Votum: Continental geht den nächsten großen Schritt Richtung Abspaltung