El loco feiert Comeback: 25 Jahre nach der Gründung kehrt die Band auf die Bühne zurück

„El Loco“: Das ist spanisch und bedeutet so viel wie „der Verrückte“. In Neumarkt und Parsberg hingegen verbindet man diesen Begriff noch mit etwas, das 25 Jahre zurückliegt. Die Band El Loco hatte sich im Jahr 2000 aus der Schulband der Edith-Stein-Realschule Parsberg gegründet. Und was damals im Sudhaus in Neumarkt begann, soll am 29. März in der großen Jurahalle in Neumarkt noch einmal aufleben.
Florian Krotter aus Lupburg (Gesang und Gitarre), Dominik Palmer aus Breitenbrunn (Bass), Gerald Bleicher aus Seubersdorf (Gitarre) und Michael Diepold aus Batzhausen (Schlagzeug) hatten sich nach ihrer Entlassfeier an der Schule zusammengetan.
Und nach dem ersten Bandfestival im Sudhaus Neumarkt tourte die Band 13 Jahre lang mit harter Rockmusik durch unzählige Hallen, Zelte und Clubs in ganz Bayern. Später kamen Robert Mederer, Florian Muthmann und Simon Thaler (für Michael Diepold) dazu und die Fangemeinde wuchs und wuchs.
Die Fans von El Loco sind mitgealtert
Als dann 2013 El Loco bei einem Festival in Daßwang „Servus“ sagte, waren die Musiker zwar traurig. Aber jeder habe das damals aus beruflichen und familiären Gründen getan, so Krotter. Aus den Augen verloren habe man sich aber nie. Und jetzt – zum 25. Geburtstag – habe man nochmals ein Konzert geplant.
„Wir werden sogar von der Mutter des Hauses mit Kaffee und Kuchen bewirtet.“ Florian Krotter, Bandmitglied
Unter der Devise „Warum auch nicht?“ treffen sich die Musiker seit einem Jahr wieder zum Proben in Breitenbrunn, wo alles begann. „Wir werden sogar von der Mutter des Hauses mit Kaffee und Kuchen bewirtet“, lacht Krotter, Dominik Palmers Elternhaus werde regelrecht wiederbelebt. Und auch, wenn die Musiker nicht mehr alle am selben Ort wohnen: Die Freude, am 29. März wieder die Bühne erobern zu dürfen, ist groß.
Songauswahl soll Fans überraschen
Die Band will mit ihrer langjährigen Bühnenerfahrung punkten. Mit viel Liebe zum Detail soll die Songauswahl, die auch damals schon viele überrascht und mitgerissen hatte, wieder ausgegraben werden. Die Bühnenprofis wollen wieder ordentlich auf den Putz hauen – mit einem satten Rock-Metal Programm und Showeffekten. „Ein Muss für jeden Freund guter Live Performance“, sagt Krotter lachend.
Die Jungs freuen sich auf die Reise in die Vergangenheit und ein Wiedersehen mit ihren Fans. Denn die sind schließlich mittlerweile auch älter – und Eltern – wie sie selbst geworden und bringen vielleicht schon ihre Kinder mit um zu zeigen, was damals total verrückte Musik war.
Alte Weggefährten dabei
Der Ticketverkauf jedenfalls ist gut angelaufen. Aufgrund der großen Nachfrage musste sogar die Lokalität noch einmal geändert werden – von der kleinen in die große Jurahalle. „Jetzt gibt es noch genügend Karten.“Gespielt wird das Beste aus Metal, Alternativ und Crossover der 1990er und 2000er Jahre. Bevor um 22 Uhr El loco die Bühne betritt, gibt es Vorbands – alte Weggefährten von damals wie SinDecade.
Special Guests sind Räid mit Punkrock und Broken Frontiers. Tickets für „The final Showdown“ ab 19 Uhr gibt es bei okticket.de oder bei allen bekannten Vorverkaufsstellen bei freier Platzwahl zum Preis von 15 Euro.