Pollersbeck vs. Gebhardt: Bahnt sich da ein Wechsel im Tor des SSV Jahn an?

Von Felix Kronawitter · 7. März 2025 um 10:22

Bahnt sich da ein Torwartwechsel an? Das ist die große Frage vor dem Heimspiel des Fußball-Zweitligisten SSV Jahn Regensburg am Sonntag (13.30 Uhr) gegen den SC Paderborn.

Nach seiner abgesessenen Gelbsperre wäre Felix Gebhardt wieder spielberechtigt. Ob der Keeper allerdings wieder ins Jahn-Tor zurückkehrt, das ist fraglich. In der individuellen Medienrunde nach der Pressekonferenz sorgte Trainer Andreas Patz Freitagfrüh mit seinen Ausführungen durchaus für Überraschung bei den anwesenden Journalisten.

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Viel Lob für Pollersbeck

Auf eine rhetorische Frage antwortete der Regensburger Coach nicht wie erwartet. „Wir werden das heute im Trainerteam besprechen und dann eine Entscheidung treffen“, erklärte Patz, der lobende Worte für Herausforderer Julian Pollersbeck fand. „Er hat einen sehr, sehr ordentlichen Auftritt hingelegt“, sagte er mit Blick auf die Leistung des Ersatzkeepers beim 0:3 in Kaiserslautern. Am 30-Jährigen, der nach mehr als 1000 Tagen Pause mal wieder bei einem Pflichtspiel zwischen den Pfosten stand, hatte es wahrlich nicht gelegen, dass der Jahn auswärts wieder mit leeren Händen dastand. Pollersbeck bringe auch im Training immer seine Leistung – und fordere Gebhardt heraus. „Ich werde mir das jetzt gut überlegen, zusammen mit den Trainerkollegen und dem Torwartrainer“, erklärte Patz mit Blick auf seine Entscheidungsfindung.

„Ich möchte auch keinen Aktionismus betreiben, sondern das wirklich nüchtern betrachten und auch analysieren. Für keinen gibt es die Garantie, zu spielen.“ Patz verweist auch darauf, dass man nun viel versucht habe. Verschiedene Themen, verschiedene Herangehensweisen. „Das ist etwas, was wir noch nicht probiert beziehungsweise gemacht haben“, sagte er mit Blick auf einen Torhüter-Tausch.

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Alles und alle auf dem Prüfstand

Er sei als Trainer dafür verantwortlich, alles zu hinterfragen, alles zu analysieren. „Das heißt ja jetzt nicht, dass er sich irgendwas zu Schulden kommen lassen hat. Er hat uns ja auch in vielen Spielen am Leben gehalten. Natürlich auch mit seinen Paraden und Elfmetern, die er gehalten hat. Aber nichtsdestotrotz müssen wir das Momentum betrachten, weil vom Vergangenen können wir uns nichts kaufen, kriegen wir keine Punkte. Über allem steht der Erfolg der Mannschaft. Da darf sich keiner wichtiger nehmen, egal, was jetzt für eine Entscheidung kommt.“

Egal mit welchem Keeper: Gegen den Aufstiegsanwärter aus Paderborn braucht das Schlusslicht unbedingt Punkte, um den Abstand zu verringern.