Sanierung des Velodroms in Regensburg: Ende Mai wird es spannend

Als die Pläne für die Sanierung des Velodroms in Regensburg vor eineinhalb Jahren im Gestaltungsbeirat diskutiert wurden, sorgte das für einen donnernden Nachhall. Seither aber ist es still geworden um die Zukunft der Spielstätte.
Die Sanierung hätte ursprünglich 2022 beginnen sollen. Wegen der Corona-Pandemie und der schwierigen Haushaltslage wurde sie zunächst auf das Jahr 2024 verlegt und schließlich auf das Jahr 2026. Die Wiedereröffnung war zuletzt 2029 geplant.
Kostenexplosion?
Auch die Frage nach den Kosten hat die Debatte bereits befeuert. Laut der ursprünglichen Planung aus dem Jahr 2020 hätten die Arbeiten mit 26 Millionen zu Buche schlagen sollen. Es machte aber auch schon die Nachricht von einer Kostenexplosion und einem Betrag von 50 Millionen Euro die Runde.
Zuletzt waren es die Sanierungspläne für das Haus, an denen sich die Geister schieden: Mehrere Architekturexperten aus Regensburg hatten die Befürchtung geäußert, dass die planerischen Anforderungen das Gebäude überfordern werden und das Denkmal nach der Maßnahme nicht wiederzuerkennen sein könnte. Die Altstadtfreunde hatten deswegen sogar einen Alternativplan für die Sanierung angekündigt.
Details zum Projekt Ende Mai 2025
Wer wissen möchte, wie es bei dem Projekt weitergeht, muss sich wohl oder übel noch ein Vierteljahr gedulden. „Ein Stadtratsbeschluss ist voraussichtlich für Ende Mai 2025 geplant“, gibt Juliane von Roenne-Styra, Pressesprecherin der Stadt, Auskunft. Die Vorplanungen stünden kurz vor dem Abschluss.
Weitere Details sollen aber erst bekannt gegeben werden, wenn die Stadt die Vorlage für den Stadtrat veröffentlicht. Welche Details das sein werden, ist zu erfahren: Dazu gehören der Baubeginn und auch die Kosten. Zudem wird aus dieser Vorlage hervorgehen, inwiefern die Anmerkungen des Gestaltungsbeirates bei der Planung aufgenommen wurden. Das Gremium hatte damals den Umgang der Planer mit der Dachkonstruktion kritisiert und auch vorgeschlagen, auf das markante Vordach zu verzichten.
Sollte der Stadtrat den Plänen in der Vorlage zustimmen, sollen danach die Entwurfs- und die Genehmigungsplanung entstehen, kündigt von Roenne-Styra an. Weil im Moment keine Bauarbeiten im Velodrom stattfinden, kann das Theater das Foyer und die Gebäude der Kreuzgasse laut der Pressesprecherin noch bis zum Abschluss der aktuellen Spielzeit nutzen.