Unternehmensgruppe Rädlinger wird Hauptsponsor der Landesgartenschau Furth im Wald

Am Donnerstag setzten Josef Rädlinger, Chef der gleichnamigen Unternehmensgruppe, sein Geschäftsführer Rüdiger Altmann, sowie Claudia Knoll ihre Unterschrift unter den Hauptsponsorenvertrag.
„Für eine Landesgartenschau ist es nicht so selbstverständlich, dass die Unternehmen, an die wir Aufträge vergeben können, aus der Region kommen“, sagte Knoll, Geschäftsführerin der Landesgartenschau Furth im Wald 2025 (LGS).
Schließlich müssen, so verlangen es die Regularien, Aufträge europaweit ausgeschrieben werden.
Furth wird noch bekannter
„Für uns ist es extrem erfreulich, wenn wir die Aufträge in die Region vergeben können“, so Knoll weiter. Das habe auch etwas mit der Wirtschaftskraft im Landkreis zu tun. Sie geht davon aus, dass das Engagement der international agierenden Firmengruppe weit ausstrahlen wird: „Furth im Wald wird damit auch in Kreisen bekannt, die wir sonst nicht erreichen.“
Unternehmenschef Josef Rädlinger betont: „Wir sind ein angesehenes Unternehmen in der Region und wollen als Hauptsponsor unseren Beitrag zu diesem großen Projekt leisten.“ Der Unternehmenschef ist von der nachhaltigen Wirkung der Landesgartenschau für Furth im Wald überzeugt: „Die Stadt mit ihrem eigenen Flair hat damit die Chance, vielfältige Aktivitäten zu entwickeln, noch bekannter zu werden und sich nicht nur über den Drachen zu definieren.“
Die Unternehmensgruppe Rädlinger hat im Vorfeld mehrere Aufträge ausgeführt; so zum Beispiel die Umgestaltung der Lorenz-Zierl-Straße, einen Teil der Festwiese sowie die Vorarbeiten für den Bau der Parkarena. Die Aufträge waren durchaus eine Herausforderung, berichtet Rädlinger. Bauen mitten in der Stadt verlange eine komplett andere Arbeitsweise als eine Autobahn in einer freien Landschaft zu errichten. „Aber davor scheuen wir uns nicht. Unsere Leistungsfähigkeit ist unsere Stärke. Damit heben wir uns in der Branche ab“, sagt der Unternehmer. Für seine Mitarbeiter seien Baustellen vor der Haustür immer gut: „Die Wege zur Arbeit und nach Hause sind kurz – das schätzen die Leute.“ Man freue sich, dass die Unternehmensgruppe Rädlinger das Vertrauen der Stadt Furth im Wald genießt. „Das Update wird der Stadt gut tun. Es ist ganz hervorragend, was hier passiert, weil es die Leute zusammenbringt. Ich wünsche ein tolles Jahr mit vielen guten Veranstaltungen.“ Altmann beglückwünschte Furth im Wald für den Mut, die Gartenschau angepackt zu haben, und kündigte an: „Wir werden vor Ort sein.“
Ein starkes Signal
Auch Bürgermeister Sandro Bauer, Aufsichtsratsvorsitzender der LGS, bedankte sich für das Engagement des Windischbergerdorfer Unternehmens. „Rädlinger hat weit über die Region hinaus einen hervorragenden Ruf. Wenn sich die Firmenspitze hinter unser Projekt stellt, ist das ein großartiges Signal, dass sie uns auf dem richtigen Weg sieht und uns dabei unterstützt“, so Bauer. Es sei aber auch ein wichtiges Zeichen an die Bevölkerung und die Gartenschau. Er erwähnte gleichzeitig die Leistung aller Mitarbeiter, die über das normale Maß hinaus Einsatz gezeigt hätten. u
