Kipferl statt Croissants – Noch vor Ostern wird es in der Kumpfmühler Straße wieder ein Café geben

Seit Monaten klafft in der Kumpfmühler Straße 53 eine Café-Lücke. Nun wird sie geschlossen. Die Traditionsbäckerei Schwarzer übernimmt die Räumlichkeiten des ehemaligen Bitter‘o.
Der Hintergedanke einer eigenen Filiale existiere schon länger – nur der passende Standort fehlte. „Die Räumlichkeiten habe ich schon länger im Visier gehabt“, sagt Weber. Aber warum eine weitere Filiale? „Wegen der Altstadt. Der Kaufhof ist weg. Es wird schwierig.“ Das merkt Weber auch am Umsatz. „Da hoffe ich, dass sich das wieder ein bisschen ausgleicht.“
Plunder und selbst gebackener Kuchen
Sohn Michael probiere sich in der Feinbäckerei. Deshalb gebe es jetzt zur Faschingszeit auch sechs oder sieben verschiedene Krapfen. „Der ist da kreativ und engagiert.“ In der neuen Kumpfmühler Filiale solle es dann nicht nur Plunder wie im ehemaligen Bitter‘o geben, sondern auch selbst gebackenen Kuchen, so Weber. „Frau Bitter ist ja Konditorin. Da hoffe ich, dass wir der Vorgängerin auch gerecht werden.“ Die traditionellen Schwarzen Kipferl und Backwaren soll es dort aber natürlich auch geben.
Weber freue sich, wenn es dann in der Kumpfmühler Straße losgeht. Lachend sagt er: „Sachen aussuchen. Das ist nicht so mein Metier. Meine Frau unterstützt mich da sehr. Lieber stelle ich mich in die Backstube.“