Keine Rekorde, aber wichtige Investitionen: Haushalt der Stadt Roding „hält das stabile Gleichgewicht“

Die Rahmenbedingungen waren alles andere als einfach, trotzdem sei es der Stadt Roding erneut gelungen, einen „guten und soliden Haushalt aufzustellen“, findet Bürgermeisterin Alexandra Riedl.
Dabei würden einige wichtige Projekte vor allem in den Bereichen Kinderbetreuung und Feuerwehren durchgeführt und die Schulden weiter abgebaut. Rekorde oder große Überraschungen gibt es dieses Mal nicht, „aber das muss auch nicht sein“, sind sich Riedl und Kämmerer Josef Zwicknagl einig. Die Stadträte sahen dies genauso und votierten in ihrer Sitzung am Donnerstagabend für das umfangreiche Zahlenwerk.
Die Eckdaten
Zwicknagl hatte zuvor die Eckdaten des neuen Haushalts vorgestellt. Das Gesamtvolumen liegt mit 43 608 500 Euro um 22,25 Prozent unter dem des Vorjahres (56 089 800 Euro). Dies liege vor allem daran, dass der laufende Betrieb mehr oder weniger auf der Stelle trete, erläuterte der Kämmerer. Noch deutlicher sinkt der Investitionshaushalt von 21 743 400 auf 10 832 700 Euro. „Er ist im Vergleich mit anderen Kommunen aber immer noch hoch und es werden viele wichtige Projekte verwirklicht“, betonte Zwicknagl.
Die Steuereinnahmen werden voraussichtlich 22,24 Millionen Euro betragen. Die Steuerkraft sinkt leicht von 18,63 auf 17,81 Millionen Euro. Immerhin erhält die Kommune aufgrund der rückläufigen Steuerkraft eine Schlüsselzuweisung von knapp 1,5 Millionen Euro. Bei der Berechnung der Kreisumlage geht Zwicknagl von einem um vier Prozentpunkte steigenden Hebesatz aus, die Stadt müsste dann statt rund acht 8,51 Millionen Euro zahlen.
Äußerst positiv bewertet der Kämmerer, dass bei der Stadt zum 13. Mal in Folge keine Neuverschuldung vorgesehen ist und auch die noch ausstehenden Verpflichtungen weiter zurückgehen. So soll im Lauf des Jahres die Marke von zehn Millionen Euro Schulden unterschritten werden. „Wenn man bedenkt, dass wir 2012 noch bei etwa 24 Millionen Euro lagen, ist das schon bemerkenswert“, findet Zwicknagl.
Schwierige Ausgangslage
Bürgermeisterin Riedl nannte den Sprung unter zehn Millionen Euro Schulden einen „Meilenstein“ und sprach von „realisierbaren Einnahmen und sinnvollen Ausgaben“ im Haushalt. Diesen aufzustellen, sei durch externe Einflüsse wie immens gestiegener Bau- und Energiekosten, steigende Personalkosten und vage abzuschätzenden Plus bei Bezirks- und Kreisumlage extrem schwierig gewesen, „dennoch haben wir es geschafft, den Haushalt in einem stabilen Gleichgewicht zu halten“, wofür sie vor allem Zwicknagl lobte. Noch schwieriger sei es dadurch geworden, dass durch die Vorgaben der Stabilisierungshilfe noch einmal 1,8 Millionen Euro an Investitionen, die eigentlich schon in einen genehmigungsfähigen Haushalt eingeplant werden, kurzfristig gestrichen werden mussten, „letztlich haben wir aber auch das geschafft.“
Die Stadt sei stolz, dass im abgelaufenen Haushaltsjahr viel geschafft und angestoßen wurde, die Entwicklung müsse aber voranschreiten. „Wir müssen das Maximum herausholen mit den Mitteln, die uns zur Verfügung stehen“, betonte die Rathaus-Chefin.
Der Haushalt enthalte keine großen Neuerungen, dafür aber große Investitionen in die Zukunft, vor allem mit den Schwerpunkten Kinderbetreuung und Feuerwehren. Auch viele kleinere Maßnahmen konnten untergebracht werden wie die Erschließung der Kagerstraße, die Sanierung der Wege am Esper oder die Neugestaltung des Kirchplatzes.
Nicht alles geht sofort
Nicht alles Wünschenswerte könne aber gleich umgesetzt worden, erläuterte Riedl, und nannte als Beispiele etwa die Sanierung der ein oder anderen Straße, ein Highlight für die Jugendlichen oder auch die Sanierung des Platzer- und des Kerscher-Wirtshauses: „Aufgrund unserer finanziellen Situation oder der immer noch bestehenden hohen Verschuldung ist aber immer nur eins nach dem anderen möglich.“ Aber auch freiwillige Leistungen für die Vereine sind wieder vorgesehen, obwohl der Haushalt geprägt sei von den Pflichtaufgaben der Stadt.
Geplant wurde beim Zahlenwerk defensiv, das habe sich in der Vergangenheit bewährt und sei momentan durch die negativen Signale aus der Wirtschaft mehr denn je sinnvoll, sind sich Zwicknagl und Riedl einig. Die Bürgermeisterin freute sich dann über die Zustimmung der Stadträte zum Haushalt.
Die größten Investitionen
Großprojekt in Wetterfeld: Größter Einzelposten im Haushalt der Stadt Roding für 2025 ist der Neubau der Kindertagesstätte und des Feuerwehrgerätehauses in Wetterfeld. 3,3 Millionen Euro sind dafür eingeplant. Der Bau der beiden mit einem Zwischenbau verbundenen Gebäude komme gut voran, berichtete Kämmerer Josef Zwicknagl, momentan laufe der Innenausbau. Der Kindergarten werde zum 1. September den Betrieb eröffnen. Bei den Kosten liege man bisher etwas unter den Planungen.
Gelder für Feuerwehren: Auch sonst wird viel bei den Feuerwehren investiert, unter anderem beim Neubau des Feuerwehrgerätehauses Altenkreith (1,1 Millionen Euro), bei einem neuen Fahrzeug für die FFW Roding (250 000 Euro), der Ausrüstung (43 000 Euro) und der digitalen Aufrüstung der Sirenen (10 000 Euro).
Neubau der Grundschule: Ein Projekt, das die Haushalte der kommenden Jahre prägen wird, ist der Neubau einer Grundschule mit Turnhalle und Kindergarten. 1,42 Millionen Euro sind für das Großprojekt heuer eingeplant, knapp 25 Millionen Euro insgesamt bis zum Jahr 2028. Daran könne sich aber noch viel ändern, je nach den Planungen der Architekten.
Investitionen in Kinderbetreuung: Auch ansonsten fließt viel Geld in die Kinderbetreuung: Ausstattung der Schulen (35 700 Euro), Generalsanierung der Grund- und Hauptschule (Eingangsbereich Grundschule, 100 000 Euro), Erweiterung Kinderhaus Mitterdorf (80 000 Euro) und Erweiterung Kinderkrippe Neubäu (200 000 Euro).
Sanierung des Platzerstadls: Ein lange geplantes Projekt soll ebenfalls in Angriff genommen werden: 250 000 Euro sind für die Sanierung des Platzer-stadls im Etat vorgesehen.
Großprojekt in Wetterfeld: Größter Einzelposten im Haushalt der Stadt Roding für 2025 ist der Neubau der Kindertagesstätte und des Feuerwehrgerätehauses in Wetterfeld. 3,3 Millionen Euro sind dafür eingeplant. Der Bau der beiden mit einem Zwischenbau verbundenen Gebäude komme gut voran, berichtete Kämmerer Josef Zwicknagl, momentan laufe der Innenausbau. Der Kindergarten werde zum 1. September den Betrieb eröffnen. Bei den Kosten liege man bisher etwas unter den Planungen.
Gelder für Feuerwehren: Auch sonst wird viel bei den Feuerwehren investiert, unter anderem beim Neubau des Feuerwehrgerätehauses Altenkreith (1,1 Millionen Euro), bei einem neuen Fahrzeug für die FFW Roding (250 000 Euro), der Ausrüstung (43 000 Euro) und der digitalen Aufrüstung der Sirenen (10 000 Euro).
Neubau der Grundschule: Ein Projekt, das die Haushalte der kommenden Jahre prägen wird, ist der Neubau einer Grundschule mit Turnhalle und Kindergarten. 1,42 Millionen Euro sind für das Großprojekt heuer eingeplant, knapp 25 Millionen Euro insgesamt bis zum Jahr 2028. Daran könne sich aber noch viel ändern, je nach den Planungen der Architekten.
Investitionen in Kinderbetreuung: Auch ansonsten fließt viel Geld in die Kinderbetreuung: Ausstattung der Schulen (35 700 Euro), Generalsanierung der Grund- und Hauptschule (Eingangsbereich Grundschule, 100 000 Euro), Erweiterung Kinderhaus Mitterdorf (80 000 Euro) und Erweiterung Kinderkrippe Neubäu (200 000 Euro).
Sanierung des Platzerstadls: Ein lange geplantes Projekt soll ebenfalls in Angriff genommen werden: 250 000 Euro sind für die Sanierung des Platzer-stadls im Etat vorgesehen.