CSU-Ortsverband fordert gefahrlosen Fuß- und Radweg: Stadt will in Oberisling reagieren

Eine dringende Verbesserung der Verkehrssituation im Bereich des Fuß- und Radwegs in der Rauberstraße auf Höhe der Kindertagesstätte Oberisling sei erforderlich. Mit dieser Sorge hatten sich Eltern aufgrund der in ihren Augen unsicheren Verkehrslage kürzlich an die Vorsitzende des CSU-Ortsverbades Oberisling-Leoprechting-Graß, Stadträtin Dagmar Schmidl, gewandt.
Schmidl, die sich gemeinsam mit der Leitung und Vertretern des Elternbeirats der Kindertagesstätte vor Ort ein Bild der Situation machte, stellte fest: „Die derzeitige Verkehrsführung ist gefährlich, insbesondere zu den Stoßzeiten, wenn Kinder die Einrichtung betreten oder verlassen.“
Erhöhte Unfallgefahr
Der gemeinsame Fuß- und Radweg entlang der Rauberstraße wird von den Radfahrern häufig mit zügiger Geschwindigkeit befahren, was in Verbindung mit der unklaren Sichtverbindung zwischen Radfahrern und Kindern eine erhöhte Unfallgefahr zur Folge hat. Besonders problematisch ist, dass der Eingangsbereich der Kindertagesstätte durch eine Betonmauer verdeckt wird. „Kinder, die unachtsam auf den vermeintlich sicheren Fußweg treten, und Radfahrer, die mit hoher Geschwindigkeit unterwegs sind, können sich erst im letzten Moment sehen“, erklärt Schmidl.
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In der dunklen Jahreszeit und während der Hol- und Bringzeiten sei die Gefahr für alle Beteiligten besonders groß. Vor einigen Wochen sei es bereits zu einem Unfall gekommen, bei dem eine Mutter nach einer Kollision mit einem Radfahrer gestürzt sei und verletzt wurde.
Um die Sicherheit in diesem Bereich zu erhöhen, fordert die CSU-Fraktion in einem Schreiben an die Oberbürgermeisterin eine rasche Prüfung und konkrete Maßnahmen zur Entschärfung dieser Verkehrssituation. Entsprechend den Anregungen aus der Elternschaft wird vorgeschlagen, entweder den Radweg in südlicher Richtung früher enden zu lassen, bei vorhandener Bordsteinabsenkung, oder zumindest durch farbliche Markierungen und entsprechende Hinweisschilder auf die Gefährdung hinzuweisen. In letzterem Fall sollten zudem bauliche Veränderungen im Eingangsbereich der Kindertagesstätte vorgenommen werden, um eine bessere Sichtverbindung zwischen den Kindern und den Radfahrern zu ermöglichen – beispielsweise durch eine offenere Gestaltung des Zugangsbereichs.
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„Die Sicherheit der Kinder muss an erster Stelle stehen. Wir brauchen schnelle Lösungen, die gewährleisten, dass es zu keinen gefährlichen Situationen zwischen Fußgängern und Radfahrern kommt“, so Schmidl abschließend.
Maßnahmen nötig
Juliane von Roenne-Styra, Pressesprecherin der Stadt Regensburg, stellt auf Nachfrage eine Lösung in Aussicht: Der von Süden kommende Radverkehr im Bereich einer vorhandenen Bordsteinabsenkung könne auf die Fahrbahn geleitete werden. Dort bestehe bereits eine Tempo 30-Zone. Der Radverkehr könne deshalb sicher auf die Fahrbahn geleitet werden. Diese Ausleitung müsse jedoch mit Begleitmaßnahmen geplant werden, sagt von Roenne-Styra. „Die Ausleitung muss unterstützend markiert und gegebenenfalls mit einer baulichen Schutzeinrichtung (z. B. Lüftinsel) gesichert werden.“ Wann die baulichen Maßnahmen durchgeführt werden könne, werde verwaltungsintern noch abgestimmt.