Großer Tag für Steinbühl: Bischof Voderholzer weihte neuen Altar der Expositurkirche St. Nikolaus

Es war ein wahrlich großer Tag für Steinbühl und die Expositurkirche St. Nikolaus: Nach gut anderthalb Jahren der umfassenden Sanierung wurde der neue Altar durch Bischof Rudolf Voderholzer geweiht.
Eine „sinnesfrohe Feier“ versprach der Oberhirte aus Regensburg an diesem Sonntagvormittag, der die Gläubigen mit Temperaturen um den Gefrierpunkt und Schnee begrüßt hatte – erwärmt wurden sie durch eine rund zweistündige Festmesse, bei der nicht nur die Reliquien der Heiligen Wolfgang und Anna Schäffer in den Altar eingelassen wurden, sondern auch das Taufbecken und auch das neue Vortragekreuz durch den Bischof geweiht wurden. Gefeiert wurde mit zahlreichen Mitgliedern der Dorfvereine und Vertretern des Pfingstritt-Komitees und vielen weiteren Gläubigen.
„Was macht eine Kirche aus?“, fragte der Bischof in seiner mitreißenden Ansprache zum Beginn der Altarweihe. Ein Turm? Heiligen-Figuren? Alles möglich, doch: „Eine Kirche macht einzig der Altar aus – nichts anderes macht ein Haus zu einer Kirche“, sagte er. Darum finden die Weihen an diesem Tag mit aller Festlichkeit statt, in der Kirche, in der er selbst zum ersten Mal sei und die Ziel des weltbekannten Pfingstrittes sei.
Nach der beeindruckenden Eucharistiefeier mit Altarweihe hatte Pfarrer Thomas Winderl neben dem Dank für die beeindruckende Messfeier vor allem den Dank für „alle Helfer, der alle einschließt, ehrlich ist und von Herzen“ komme.
Zur weltlichen Feier ging es dann für über 100 Gäste in den Postsaal in die Stadt, wo allen noch einmal herzlich und einzeln gedankt wurde, die sich über die lange Zeit der Sanierung und auch schon der Vorbereitung für die Kirche St. Nikolaus und die Altarweihe eingebracht hatten bis zu diesem Tag. „Sie alle haben gezeigt, was Gemeinschaft bewirken kann“, sagte Pfarrer Winderl. Nun müsse diese Gemeinschaft die Kirche auch mit Leben füllen.
Mit großem Stolz und Dankbarkeit seien die Steinbühler an diesem Tag erfüllt, versicherte Bürgermeister Markus Hofmann. Die Pfingstreiterkirche sei ein wichtiges kulturelles Symbol für die Stadt und die Region. Er nutzte darum auch die Gelegenheit und lud den Bischof dazu ein, am Pfingstmontag die Feldmesse vor der Kirche St. Veit mit den Gläubigen zu feiern. Arnbrucks Bürgermeisterin Angelika Leiermann bedankte sich für die beeindruckende Feier und wünschte der Kirche nicht nur am Pfingstmontag viele Gläubige in den kommenden Jahren.







