Bald lüftet die Babonia ihr wohl gehütetes Geheimnis

Die Babonia lädt zum Inthronisationsball und stellt dabei ihr diesjähriges Motto vor.
Jedes Jahr beweist die Babonia viel Kreativität, wenn es darum geht, ihren Fasching unter ein bestimmtes Motto zu stellen. Wochenlang wird an einer Idee getüftelt, eine Geschichte darum gesponnen, werden Kostüme geschneidert und es wird eifrig geprobt. Die Kindergruppe, die Showgarde, die Tanzmariechen oder das Kinderprinzenpaar dürfen sich jetzt auf ereignisreiche Wochen freuen. Und die Gäste des Inthronisationsballs auf eine schöne Überraschung und eine bunte Show.
Anders als bei anderen Garden wird das Motto bei der Babonia lange geheim gehalten, bis das Geheimnis schließlich beim Inthronisationsball gelüftet wird. Auch heuer wieder hat sich die Babona einiges einfallen lassen.
Auch wenn die meisten Menschen im Moment vornehmlich Weihnachten im Kopf haben dürften: Der Fasching ist schon im vollen Gange. Bei der Babonia ist das freilich nicht anders. Sie startete im November mit der Proklamation am Stadtplatz in die Saison. Bei dieser Gelegenheit wurde das neue Prinzenpaar vorgestellt, Mia I. und Ben I. übernahmen das Amt von Josefine I. und Konstantin I..
Training seit dem Frühjahr
Fleißig geprobt wird aber schon seit April. Und seit November geht es Schlag auf Schlag: Neben einem umfangreichen, teilweise mehrmals wöchentlichen Training trat die Babona bereits bei „Jugend gestaltet Freizeit“ auf und zeigte ihren Wintertanz auf dem Niklasmarkt. Und nach dem Inthronisationsball geht es heiter weiter. Ein schöner Termin für die Babonia ist auch die Abensberger Ballnacht, organisiert von JU und CSU am 5. Januar.
Am 26. Januar, zeigen die Garden bei der Tanzshow in der Josef-Stanglmeier-Halle noch einmal das volle Programm. Dann können vielleicht auch Oma oder Opa, Verwandte, die bisher noch nicht gesehen haben, was ihre Schützlinge all die Wochen zuvor mit viel Schweiß eintrainiert haben, die Show genießen.
Aber auch neben den großen Bällen oder der Tanzshow gibt es feste Termine, die zu jeder Saison dazu gehören. So ist beispielsweise im Februar der TSV-Kinderfasching im Cabrizio. Auch Auftritte im Seniorenheim beispielsweise oder diverse Gardetreffen sind ein Muss. Insgesamt kommen rund 40 Termine zusammen.
Und trotzdem werde diese Saison etwas weniger stressig als im vergangenen Jahr, ist Sophia Reber, Präsidentin der Kinder- und Jugendgarde überzeugt. Die ehemalige Faschingsprinzessin hat 2023 das Amt der Präsidentin von der Mama, Silvia Dechant übernommen und damit auch gleich einen straffen Terminkalender in einer recht kurzen Faschingszeit. In diesem Jahr aber dauere der Fasching fast einen Monat länger als in der vorigen Saison und die Termine sind nicht so eng gesteckt, „da hat man auch mal ein paar Tage Luft dazwischen“, sagt Reber.
Saison endet am Stadtplatz
Die Faschingssaison endet dann für die Babonia dort, wo sie aufgehört hat, nämlich am Stadtplatz am Faschingsdienstag. Und der fällt 2025 auf den 4. März.
Nachwuchsprobleme hat die Babonia übrigens nicht, der Fasching ist also für junge Menschen längst noch nicht tot. Etwa 85 Tänzer schwingen hier derzeit das Tanzbein. Schon bei den Kleinen, den Zweit- und Drittklässlern tanzen 29 Kinder mit. „Aber wir freuen uns trotzdem über jeden, der kommt“, betont Reber

