Sie rissen 450 Gäste mit: Susi Raith mit Musikerkollegen und Toni Lauerer gestalteten Abend im ATT

450 Besucher waren ins ausverkaufte Tagungszentrum ATT gekommen, um Spaßmacher Toni Lauerer sowie Susi Raith und Kollegen mit ihrem herzerwärmenden Projekt: „Es weihnachtet: dahoam und überall“, zu sehen. Um es vorweg zu nehmen: Niemand wurde enttäuscht.
„Das ist eine einzigartige Kombination, das matcht“, sagte Kulturamtsleiterin Karin Stelzer bei ihren Dankesworten. Zuvor hatten Musiker und Mundartkabarettist den Beleg für diese Worte geliefert.
Virtuoses Musikprojekt
Susi Raith (Gesang, Gitarre, Hackbrett), Adrian Kreuzer (Gesang, Quetsche), Edgar Feichtner (Gesang, Alphorn, Tuba, Posaune, Mundharmonika, Slide Gitarre) und Franz Moosauer (Gitarre, Querflöte, Flügelhorn, Gesang,Trompete u. a.) waren mit Liedern eingestiegen, die von romantischen und besinnlichen Weihnachtsabenden erzählten.
Tief verschneit war die Landschaft, wenn der „Nikolo, bum, bum“ ans Fenster klopft oder es ganz „still, still, still“ sein soll, „weil’s Kindlein schlafen will.“ Die virtuose Truppe, angeführt von der „Stimme zum verlieben“, wie Toni Lauerer über Susi Raith abschließend richtig bemerkte, wagte aber auch, nicht weniger gekonnt, musikalische Ausflüge in die ganze Welt.
Tosender Applaus und lang anhaltender Schlussjubel waren der Dank für eine tolle Leistung. Und dann der Toni: Mit seiner einzigartigen Mischung aus grantelndem oberpfälzer Original und selbstironischem Spaßvogel, riss er das Publikum von den Stühlen. Der Weihnachtskartendichter wider Willen (an den betagten Oheim: „Genieß dein Fest lieber Onkel Hein, denn es könnte dein letztes sein“) sorgte ebenso für Schenkelklopfer, wie der mürrische Christmettenbesucher oder der Besuch des Nikolaus, bei dem dem Spross der Familie – sehr zum Ärger des Hausherren – partout das einstudierte Gedicht nicht mehr einfallen will. Da bekommt nicht nur der vergessliche Sohn, sondern auch der Nikolaus sein Fett weg. Herrlich!
Immer im Wechsel dann wieder Klänge des Weihnachtsmusik-Projekts. Alle, die zur Fraktion gehören (ja, ich gebe es zu, ich auch), die „Last Christmas“ nicht mehr hören können, werden von dem grenzüberschreitenden Musikprojekt Oberpfalz/Niederbayern eines besseren belehrt. Mit Gitarre, Slide Gitarre und Quetsche klingt es auf einmal richtig toll. Dann wieder ein Kalauer vom Further Lokalmatador: Erste Frau: „Mein Mann wünscht sich dieses Jahr einen Ring.“ Zweite Frau: „Gold oder silber?“ Erste Frau: „Fleischwurst.“
Dankbar für das Heimspiel
Toni Lauerer ist derzeit viel unterwegs, wie er selbst sagt. „Aber das Highlight des Wochenendes war für mich das Heimspiel, dafür bin ich dankbar.“ Nicht nur du, lieber Toni, 450 restlos begeisterte Besucher ebenso.




