Bis 2027 sollen 25 Wohnungen entstehen – Startschuss für das Bauprojekt „Am Eisbuckel“

Von Lilly Mantel · 2. Dezember 2024 um 17:00

Nach drei Jahren kann das Bauprojekt am Eisbuckel starten. Auch die Oberbürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer hat den Beginn des Baus mit Spannung erwartet: „Ich freue mich, dass es heute losgeht.“

Das Projekt begann 2021. Damals unterstützte die Stadt die Baugenossenschaft Regensburg beim Kauf des Grundstücks finanziell. Das Areal zwischen Universitätsstraße und Fikentscherstraße gehörte zuvor dem Deutschen Eisenbahnvermögen. Die einzige Bedingung lautete damals: Es soll geförderter Wohnraum entstehen.

„Zusätzliche Wohnungen in Regensburg sind immer gut“, sagte Maltz-Schwarzfischer. Die 25 geplanten Wohneinheiten richten sich an Menschen mit Einkommensstufe eins bis drei, also niedriger bis mittlerer Gehaltsklasse. Dieses Gebäude sollte eben nicht, wie so viele, an Privatinvestoren gehen. „Es sollen schöne, neue, bezahlbare Wohnungen entstehen“, betonte die Oberbürgermeisterin. Auch die Regierung der Oberpfalz unterstützte das Projekt. Das Wohnhaus soll nachhaltig erbaut werden und in der Holzhybridbauweise entstehen. Beton wird dabei als tragender Teil verwendet. Holz – als nachhaltiger Baustoff – wird vorwiegend als Gebäudehülle genutzt. Ludwig Lieb, Projektleiter der Stadt, erklärte, dass das Gebäude den Energiestandard EH55 erfüllen wird. Nachhaltige Energie wird eine Wärmeanlage liefern.

Für die Anwohner könnten die Bauarbeiten jedoch auch eine Belastung darstellen, da direkt vor ihrem Fenster gebaut wird. Die Oberbürgermeisterin merkte jedoch an, dass der Bau nicht lange dauern würde. Der Bezug der ersten Wohnungen sei ab Anfang 2027 geplant.

Viele Leute standen an den Spaten: Vertreter des Ministeriums, der Stadt, der Baugenossenschaft Regensburg, sowie der Geschäftsführer des Bauunternehmens Rödl&Herdegen Thomas Rödl.

„Manchmal braucht es eben ganz viele Beteiligte, damit es gut wird“, fasste Maltz-Schwarzfischer zusammen.