Ein neuer Pächter für die Perlsee-Wirtschaft in Waldmünchen ist gefunden

Die Perlsee-Wirtschaft in Waldmünchen (Landkreis Cham) mit Restaurant und Kiosk wird ab Januar neue Pächter haben. Die Vertragsauflösung im beiderseitigen Einvernehmen mit der bisherigen Pächterin Simone Zilk bestätigte Dr. Alois Plößl vom Rhanerbräu.
Für die Weiterführung des Restaurantbetriebs und des Kioskes konnte Plößl eine „gute Lösung“ finden, wie er berichtet. Ab Januar wird Argjent Bafqari die Perlsee-Wirtschaft betreiben. Der 26-Jährige stammt aus der Gastronomenfamilie Bafqari, die in Cham das Rossini im Rhaner Bräustüberl und in Furth im Wald den Kiosk im Freibad betreibt; beides gute Voraussetzungen und Vorkenntnisse für den Betrieb am Perlsee, beschreibt Plößl.
Ab Januar am Perlsee
Argjent Bafgari, der derzeit noch in der Küche des Rossini im Betrieb seines Bruders Armend mitarbeitet, freut sich auf den Betrieb am Perlsee. Allerdings gebe es noch viel zu tun. Der Pachtvertrag gelte zwar ab Anfang Januar, aber man werde erst zwischen Mitte und Ende Januar für Gäste öffnen können. Zunächst müssten die bürokratischen Regelungen erfüllt werden, man brauche neues Geschirr und ein paar neue Geräte in der Küche. Der junge Gastronom gibt zu verstehen, dass es ein Soft-Opening für die Gäste geben werden. Man werde ohne großes Drumherum eröffnen und für die Gäste da sein.
Das kulinarische Angebot werde italienisch sein, ähnlich wie im Rossini. Die Betonung werde auf Fleisch, Fisch und Nudeln liegen. Dabei soll es auch wechselnde Empfehlungen für die Gäste geben.
Auch Kiosk läuft
Gar kein Problem sieht Bafqari im Kioskbetrieb im Sommer am Perlsee. Durch den Betrieb im Freibad in Furth im Wald, wisse man, was die Gäste wollten. Pommes, Currywurst und Pizzen gehörten hier zum Programm. Plößl wiederum ist froh, mit der Gastronomenfamilie einen alten Bekannten für die Perlseewirtschaft ins Boot geholt zu haben. Er kenne die Familie schon lange.
Der erste Kontakt sei vor rund 20 Jahren zu einem Cousin entstanden, mit dem man in Schwandorf in einem Restaurant zusammengearbeitet habe. Ursprünglich stamme die Familie aus Berlin und habe in die Region gewollt. Das sei 2019 mit dem Rossini gelungen. Insgesamt arbeite die Brauerei Rhaner in fünf Gaststätten mit Familie Bafqari zusammen. Der Familienname Bafqari stamme aus Nordmazedonien, das zum früheren Jugoslawien gehörte, sagt Argjent. Für die italienisch-mediterrane Küche habe man sich entschieden, weil sie mehr und dauerhafter dem Publikumsgeschmack entspreche.