Bayerns bestes Café: Familie Wittl von Gourmetmagazin Feinschmecker ausgezeichnet

Erst im April hat die Neumarkter Familienkonditorei ihre neue Marke Beatrix Wittl Genusskunst präsentiert – seitdem hat die Haute Patisserie aus Neumarkt weit über die Region hinaus Aufmerksamkeit auf sich und die Konditorei Wittl gezogen. Auch der Münchner Feinkostladen Käfer schnappt sich nun die Kreationen aus Neumarkt.
Die Fachzeitschrift für Gastronomie „Der Feinschmecker“ kürte die Konditorei Wittl mit ihrer neuen Marke als bayerischen Landessieger der besten Cafés und Röstereien. Dass sie versteckt getestet wurden, haben die Wittls erst Anfang des Monats erfahren. „Es war irgendwann am Sonntagnachmittag und dann kam auf einmal die Nachricht“, erinnert sich Thomas Wittl. Für die Familie eine große Errungenschaft, denn für das Café haben sie sich schon lange gewünscht, in einer namhaften Empfehlungsliste aufgeführt zu werden.
„Aufwendig und präzise komponierte Kunstwerke“
Der Feinschmecker beschreibt die Entremets und Demi Ronds, wie diese Törtchen in der Fachwelt genannt werden, als „aufwendig und präzise komponierte Kunstwerke. Haute Patisserie in brillanter Ästhetik“. Im Eingangsbereich des Cafés sticht die farbenfrohe Törtchen-Auswahl sofort ins Auge. Glänzende Halbkugeln und penibel-gerade geschnittene Törtchen stehen hier seit einigen Monaten. Aber nicht nur hier − denn mit den Kreationen haben die Wittls auch den Münchner Feinkostanbieter Käfer überzeugt.
Bis zu zwölf Euro kosten die Törtchen der Haute Patisserie
„Ich glaube, dass das früher leichter war, da hat man mal mit einem guten Stück Kuchen oder Torte noch leichter überzeugen können“, sagt der Senior Norbert Wittl. Für die neue Produktlinie setzt die Familie deswegen auf einen speziellen Roboter, der mit einem Wasserstrahl besonders präzise schneiden soll – ganz nach dem Motto „Das Auge isst mit“. In den neuen Entremets stapeln sich bis zu sieben Schichten.
Auf wenigen Quadratzentimetern verdichten sich Ganaches, Cremes, Mousses, knusprige Elemente, Confits und Kuchenböden. „Der Geschmack entsteht durch das Zusammenspielen der verschiedenen Konsistenzen und auch der verschiedenen Schichten“, sagt Wittl. Zu jedem gibt es eine Genussbeschreibung, auf der die einzelnen Ebenen beschrieben sind. Mit der Gabel sticht man gerade von oben nach unten durch, um alle Schichten auf einmal schmecken zu können. Bis zu zwölf Euro kosten die Törtchen der Haute Patisserie.
Dreh- und Angelpunkt: Das Café in der Oberen Marktstraße
Einige der neuen Feingebäcke und Dragées liefert das Unternehmen nun mit einem speziellen Kühlverfahren an den Feinkostladen Käfer in der Münchener Prinzregentenstraße. „Das macht aktuell natürlich noch einen kleinen Prozentsatz aus, aber das ist jetzt der erste Start“, sagt Thomas Wittl. In Zukunft wolle man sich hier aber ein weiteres Standbein aufbauen und im besten Fall weitere Händler beliefern. Das Café in der Oberen Marktstraße mit den altbewährten Kuchen, Schokoladen und Pralinen soll aber weiterhin Dreh- und Angelpunkt der Familie bleiben.