Regensburg: Große Änderung bei E-Scooter-Anbieter Tier – Was das für die Kunden bedeutet

Von Philip Hell · 5. November 2024 um 13:11

Seit knapp fünf Jahren rollen E-Scooter durch Regensburg. Für die einen sind sie ein Ärgernis, für die anderen ein beliebtes Transportmittel. Nun hat der Anbieter Tier eine weitreichende Entscheidung getroffen, die auch auf Regensburg Auswirkungen haben wird.

Das Unternehmen teilte im Oktober mit, künftig unter dem Namen Dott aufzutreten. Das heißt: Die 300 E-Scooter und 200 E-Bikes von Tier in Regensburg werden umgestaltet. Sie sollen am Mittwoch mit dem Namen Dott beklebt werden.

E-Scooter: Wechsel von Tier auf Dott – Das hat auch Auswirkungen auf Kunden in Regensburg

Es bleibt allerdings nicht nur bei der Umgestaltung. Auch die Kunden werden den Namens-Wechsel bemerken. Die Leihe der Fahrzeuge ist künftig nämlich nur noch über die Dott-App möglich, teilt das Unternehmen mit. Das bedeutet: Wenn Regensburger künftig eines der Fahrzeuge ausleihen wollen, müssen sie sich die App herunterladen, ein Konto erstellen und Zahlungsdaten hinzufügen.

Das Unternehmen schreibt weiter: „Für Nutzer mit der neuesten Version der Tier-App geht es zudem noch einfacher: Sie können einfach auf den Link in der Tier-App klicken, die Dott-App herunterladen und sich dann mit ihrem Tier-Account einloggen.“

Viele Unfälle: E-Scooter in Regensburg umstritten

Daran, dass so mancher Regensburger eher schlecht auf E-Scooter zu sprechen ist, dürfte auch die Namens-Änderung von Tier wenig ändern. Immer wieder beschweren sich Bürger über E-Scooter, die kreuz und quer in der Stadt herumliegen. Die Stadt hat dem Chaos inzwischen den Kampf angesagt. In der Altstadt wurden eigens Abstellzonen für E-Scooter ausgewiesen. Darüber hinaus tauchen die Fahrzeuge seit einigen Jahren vermehrt in der Unfallstatistik für die Stadt Regensburg auf. Bei vielen Unfällen mit E-Scootern sind die Fahrer betrunken, betont die Polizei immer wieder.