Einige Streifen vor Ort: Das steckt hinter dem Polizei-Einsatz auf der Regensburger Nibelungenbrücke

Die Aktion fiel ins Auge: Am Donnerstagvormittag wunderten sich einige Regensburger über ein größeres Polizeiaufgebot auf der Nibelungenbrücke. Was war da los?
Die Fahrscheine bitte: Am Donnerstagvormittag kontrollierte die Polizei gemeinsam mit dem RVV zahlreiche Busse, unteranderem auf der Nibelungenbrücke in Richtung Innenstadt. Bei der Kontrolle hielten Polizeibeamte die Busse auf, danach schritten Beamte und Mitarbeiter des RVV zur Tat und überprüften die Passagiere. Dabei ging es zum einen darum, ob sie einen Fahrschein vorweisen können, sagte Thomas Hasler, Sprecher der Polizeiinspektion Regensburg Nord, vor Ort zur MZ. Die Kontrollen begannen gegen 8 Uhr und endeten Mittags. Einige Passanten musterten die Beamte neugierig, als sie zu Fuß oder auf dem Rad vorbeikamen.
Polizeikontrolle in Regensburg: Beamte ziehen erstes Fazit
Um kurz vor 12 Uhr zog Hasler ein vorsichtiges Fazit: „Wir haben ganz normale Zahlen.“ Einige Passagiere ohne Fahrschein seien erwischt worden. Gesuchte Straftäter habe man nicht gefunden. Aber: „Die endgültige Auswertung steht noch aus.“
Solche groß angelegten Kontrollen fänden rund dreimal im Jahr statt, so Polizeisprecher Hasler. Hintergrund seien auch Angriffe auf Busfahrer oder Ticketkontrolleure.