Logistische Meisterleistung: Further Drache macht sich auf die Reise nach Kirchheim

Von Alexander Frimberger · 6. Oktober 2024 um 15:26

Nach seiner Auslieferung, Fahrten nach Berlin, Pilsen, Straubing, Nürnberg und Amberg wurde Furths Drache Tradinno am Samstag bereits zum siebten Mal auf einen Schwertransporter der Firma Althammer verladen.

Er hat einen Tag später die Reise zur Abschlussveranstaltung der Landesgartenschau in Kirchheim angetreten.

Dort war er der Drache Botschafter seiner Stadt. Mit seinen beeindruckenden Maßen (3,8 Meter breit, 4,5 Meter hoch,15,5 Meter lang und elf Tonnen schwer) passte der größte Schreitroboter der Welt nicht so ohne weiteres auf den LKW.

Stahlplatten, welche die Auflagefläche verbreitert haben, rund 100 Meter Spanngurte und viele helfende Hände waren nötig, um Fanny, wie der Drache liebevoll genannt wird, startklar zu machen. Flankiert von drei Begleitfahrzeugen ging es mit maximal 60 Stundenkilometer in Richtung Kirchheim bei München und natürlich abends auch wieder zurück.

Der Schwertransporter erreicht um 13 Uhr die Drachenhöhle. Der Lkw dahinter wird den fahrbaren Untersatz des Drachen nach Kirchheim bringen.
Erste Vorbereitungen, es wird abgemessen wo die Stahlplatten aufgrund der Überbreite des Drachens platziert werden.
Genaueste Planung von Drachenmannschaft und Schwerlastteam ist unerlässlich.
Auf den Stahlplatten, die über die Ladefläche hinaus stehen, werden die Füße von Fanny ruhen.
Jetzt muss noch abgemessen werden, ob der Spalt zwischen den Rampen nicht zu groß oder zu klein ist.
Fanny erwacht...
...fährt aus ihrer Höhle...
...die Drachenmannschaft nimmt Maß...
...die Spannung bei den Zuschauern steigt...
...passt, der Wagen bringt seine wertvolle Fracht perfekt auf die Ladefläche.
Fanny schnuppert feucht kühle Oberpfalzluft.
Es wird begonnen, die Fracht mit Seilen zu fixieren.
Der Wagen wird entfernt, sonst ist die Fracht zu hoch, könnte möglicher Weise nicht unter einer Brücke durch kommen.
Stattdessen wird sie vorne und hinten auf Halterungen gesetzt.
Hier heißt es ganz genau Maß nehmen.
Mit Computertechnik wird geprüft, ob das Gewicht gleichmäßig verteilt ist.
Besprechung mit Feuerwehr und Bürgermeister, auf welcher Route man Fanny zum Bauhof bringt. Dort hat sie übernachtet und ist am Sonntag vor sechs Uhr losgefahren.
Auf dem Weg zum Bauhof.
Der Transport kann auf Land- und Bundesstraßen nicht überholt werden.
Fanny hat es sich gemütlich gemacht.