Minister Albert Füracker beim Baustellenfest: „Furth im Wald möge gedeihen und blühen“

Nach dem Baustellenfest zur Landesgartenschau Furth im Wald 2025 (LGS) ist das Gelände geschlossen, damit die Arbeiten rechtzeitig abgeschlossen werden können. Alle die den Tag genutzt haben, sind dagegen noch einmal voll auf ihre Kosten gekommen.
Die Verantwortlichen strahlten am Sonntag mit der Sonne um die Wette. Schön am frühen Vormittag füllte sich die Festwiese zusehends.
Die Blaskapelle Furth im Wald sorgte für die musikalische Umrahmung, an verschiedenen Ständen der Landfrauen, des Skiclubs, der Miniköche und einiger anderer Vereine konnte man sich mit kulinarischen Spezialitäten versorgen.
Albert Füracker begeistert
Pünktlich um 11 Uhr konnte Bürgermeister Sandro Bauer auch in seiner Funktion als LGS-Aufsichtsratsvorsitzender den bayerischen Finanz- und Heimatminister Albert Füracker begrüßen. „Furth freut sich auf die Landesgartenschau und ich freue mich auch“, sagte er bei seinem Grußwort. „Diese wunderbare Stadt mit ihrem Drachenstich macht sich noch schöner. Gut, dass ihr Euch nicht zurücklehnt“, so Füracker, denn die LGS sei nicht eine Sache für 137 Tage, sie verändere einen Ort zum Positiven.
Das fand auch Landrat Franz Löffler, der von seinem Rednerpult beeindruckt über die gut gefüllte Festwiese blickte: „Man könnte meinen, die Landesgartenschau geht heute schon los.“ Wie alle Redner des Vormittages versteht auch er die LGS als eine Investition in die Zukunft. In Furth geschehe etwas. Das brauche man auch, denn die Aufenthaltsqualität in den Innenstädten spiele heute ein große Rolle. Stanislav Antos, Bürgermeister der böhmischen Partnerstadt Domazlice, betonte die Freundschaft beider Städte und die Möglichkeiten, die die LGS der ganzen Region eröffnet. „Dank der Landesgartenschau kommen viele Besucher zu uns, in den schönsten Landstrich der ganzen Welt.“
Zuvor hatte Bauer allen Beteiligten aus Politik, Wirtschaft, Verbänden, Vereinen und der Bevölkerung gedankt, die mit ihrem Einsatz die LGS sowie die gleichzeitig stattfindende Stadtentwicklung erst möglich machten. Letztlich werden die 22 Millionen, die in beide Projekte gesteckt werden, „ der Bevölkerung und unseren Gästen einen Mehrwert für die Zukunft liefern. Neue Ecken, Parkanlagen und Spielplätze. Darauf freue ich mich.“
Während das Further Blasorchester, der Trachtenverein Pastritztaler, die Volkshochschule Cham sowie das Sigi Lee Project mit einem Jazzkonzert das Publikum den ganzen Tag bestens unterhielten, startete um die Mittagszeit der Dauerkartenvorverkauf. Wenn die Schlange an Wartenden, die immer länger zu werden schien, und auch stundenlang nicht abgerissen war, ein Indiz ist, dann sollte die LGS ein voller Erfolg werden. Um kurz vor 18 Uhr sagte Geschäftsführer Robert Sitzmann, dass an diesem Tag genau 900 Karten über die Theke gegangen sind. „Die letzte hat Sandro Bauer gekauft“, so Sitzmann. Bauer ergänzte: „Und heute Vormittag die erste.“
Baustellenführungen
Großes Interesse zeigten die Besucher auch an den Baustellenführungen, bei denen man erahnen konnte, was da in Furth im Wald gerade wächst.


















