Schröttinger-Bräu, Bavaria-Gelände und Parkweg: In Falkenstein laufen große Projekte

Von Oliver Hausladen · 23. September 2024 um 11:00

Es rührt sich derzeit einiges in Falkenstein, angefangen beim Schröttinger Bräu, wo das Ausräumen und der Rückbau begonnen haben, über das Bavaria-Gelände, wo die Arbeiten für Parkplätze unterhalb des Gesundheitszentrums gestartet sind, bis zum Parkweg, der fast fertig saniert ist.

„Es ist schön, dass gleich mehrere Projekte laufen beziehungsweise fast abgeschlossen sind“, sagte Bürgermeisterin Heike Fries bei einem Rundgang mit ihren beiden Stellvertretern Joachim Eberl und Hans Stangl sowie Sebastian Bezold von der Städtebauförderung der Regierung der Oberpfalz, welche die Projekte bezuschusst hat.

„Manchmal braucht es langen Atem“

„Manchmal brauche es einen langen Atem“, meinte Bezold in Bezug auf das Schröttinger-Areal. Um so schöner sei es aber nun, zu sehen, dass sich etwas rührt und vorangeht. Etwa sechs Wochen wird es dauern, bis der Gebäudekomplex gegenüber der Raiffeisenbank komplett ausgeräumt ist und rückgebaut wird. Dann erst können der Neubau und die Sanierungsmaßnahme des restlichen Komplexes beginnen.

Nachdem vorher schon einige Interessenten vorstellig wurden, aber dann doch wieder absprangen, beschäftigen sich Thomas Dietlmeier und sein Geschäftspartner Sebastian Schuhmann seit drei Jahren mit dem Projekt. Vor kurzem wurde die Baugenehmigung erteilt, auch der Kaufvertrag ist unterschrieben.

Angefangen haben die Arbeiten auf dem Bavaria-Gelände, wo unterhalb des Gesundheitszentrums Parkplätze entstehen, auch die Straße wird erneuert. Das Projekt sei wegen der Hanglage nicht ganz einfach gewesen, erläuterte Fries, „es soll ja auch ansprechend gestaltet werden und sich gut zum Gesundheitszentrum einfügen.“ Es werde auch wieder einen Brunnen mit Sitzgelegenheiten geben, so die Rathaus-Chefin, die entsprechende Bürgeranfragen schon erreicht haben. Noch in diesem Jahr soll das Projekt fertiggestellt werden, kündigte sie an.

Spielplatz ist fertig

Fertig ist mittlerweile der Spielplatz am Eingang zum Schlosspark, der sehr rege frequentiert werde, wie Fries freudig bemerkt hat, „es sind immer Kinder da.“ Fast abgeschlossen sind die Sanierung des Parkwegs und der neu gestaltete Eingangsbereich zum Schlosspark. Dieser habe nun ein ganz anderes Gesicht, sagte sie. Nur ein kleiner Holz-Infopavillion soll noch dazu kommen, berichtet die Bürgermeisterin. Komplett fertiggestellt werde dies spätestens im Frühjahr sein.

Bezold zeigte sich sehr angetan von den Maßnahmen in Falkenstein: „Es ist wunderbar, dass sich so viel tut, vor allem auch beim Schröttinger Bräu, der jahrelang ein Sorgenkind und Grund für unzählige Besprechungen war“. Bezold ist schon seit sechs Jahren mit den Projekten in der Marktgemeinde beschäftigt. Fries nutzte die Gelegenheit, um sich bei ihm und dem gesamten Team der Städtebauförderung bei der Regierung der Oberpfalz zu bedanken. Ohne die Unterstützung hätte die Kommune zahlreiche Projekte nicht verwirklichen können, betonte sie.

Parkgarage nächstes Projekt

Das nächste Großprojekt ist auch schon geplant: Ein „Parkstodl“ mit über hundert Stellplätzen soll auf dem Gelände unterhalb des Rathauses errichtet werden, um die Parkplatz-Not im Zentrum des Marktes zu mindern. Auch eine Zuwegung zum Innenhof des Schröttinger Bräu soll in diesem Zuge gebaut werden.

Von den neu geschaffenen Parkplätzen mitten im Zentrum profitierten nicht nur Geschäftswelt, Schule und Kinderhaus, sondern alle Bürger der Marktgemeinde und Gäste, so Fries. „Die Nähe zu Schlosspark, Kirche und Rathaus gilt es jetzt zu nutzen und so zu gestalten, dass wir sowohl wirtschaftlich, aber auch im Sinne der Städtebauförderung ein Gesamtkonzept erhalten.

Was aber klar ist: Es geht es auch hier, wie bei den anderen Projekten nicht ohne die Städtebaufördermittel. Wir sind wie immer vorsichtig optimistisch und freuen uns auf das neue Projekt“, erläutert die Bürgermeisterin.

Sebastian Bezold von der Städtebauförderung (von links), Bürgermeisterin Heike Fries sowie ihre beiden Stellvertreter Joachim Eberl und Hans Stangl freuen sich, dass sich viel rührt.
Der Ritter-Spielplatz am Eingang zum Falkensteiner Schlosspark ist fertiggestellt und wird rege frequentiert.