Falkenstein geht massive Straßenschäden an: Planungen bis Anfang 2024

Bei der Marktratssitzung ging es als Hauptpunkt am Donnerstagabend um die Straßenbefahrung und die dadurch dokumentierten Schäden. Hierzu waren vom zuständigen Ingenieurbüro Lehmann & Partner Steve Szatmári-Zink vor Ort, zudem stellte Andreas Eder vom Ingenieurbüro Eder die Planung mit vor. Bereits vorab wurden die Ergebnisse dem Bauausschuss mitgeteilt.
Wie Bürgermeisterin Heike Fries sagte, war eigentlich das Ziel, im Jahr 2023 noch mit den Maßnahmen loszulegen, allerdings wird das nun auf 2024 verschoben. Wie Steve Zink nun ausführte, nahmen die Vorarbeiten fast ein Dreivierteljahr in Anspruch. Dokumentiert wurden in diesem Projekt 90 Kilometer Straßennetz in der Gemeinde.
Kosten hängen von Baubeginn ab
Abgefahren wurden die Straßen dazu mit einem speziellen Fahrzeug. Hierzu wurden alle fünf Meter mit dem Fahrzeug Bilder in alle Richtungen aufgenommen. Die vorgefundenen Schäden wurden dokumentiert. Diese Schäden wurden anschließend in Kategorien von 1 bis 5 unterteilt. Anschließend wurden die Schäden in Grün, Gelb und Rot noch einmal unterteilt. Eine grüne Fläche stellt unter anderem ein Neubaugebiet dar, eine gelbe Fläche unter anderem die Straße vor dem Rathaus, und eine rote Fläche den Parkweg, wo nur noch wenig Substanz vorhanden ist. Prinzipiell stellte Zink fest: „Es gibt in Falkenstein Handlungsbedarf.“
Wie hoch die jeweiligen Sanierungskosten dann sind, hänge auch davon ab, wann man mit den Arbeiten beginnt und in welchem Zustand die Straße ist. Im nächsten Schritt, trifft sich am kommenden Freitag der Bauausschuss, wo die Straßen anhand ihrer Verkehrsfrequentierung kategorisiert werden. Bürgermeisterin Heike Fries sagte dazu: „Wir haben Straßen, da ist mittlerweile Gefahr in Verzug.“ Doch mit diesem Konzept, welches richtig Geld gekostet hat, so die Bürgermeisterin, habe man nun etwas auf der Hand.
Zuschlag für neuen Rettungswagen
Das große Ziel wäre es, Anfang 2024 die Planung fertig zu haben, um dann mit den Arbeiten zu beginnen. Nun wurden dem Marktrat Beispiele vorgestellt von Straßen und welche Kosten hier anfallen würden. Unter anderem in der Gartenstraße, die sehr sanierungsbedürftig ist. 520 Quadratmeter wären hier zu erneuern - Kostenpunkt: 49.400 Euro. Wasenweg (360 Quadratmeter - 19.800 Euro), Vogelherdweg I - 520 Quadratmeter 47500 Euro und Vogelherdweg II (südlicher Teil), 160 Quadratmeter mit 17.400 Euro. Dies würde Kosten in Gesamthöhe von 289.700 Euro verursachen. Nimmt man auch noch die Sebastian-Hofstetter-Straße als mögliche Straße dazu, kämen noch einmal 108.500 Euro oben drauf. Bürgermeisterin Heike Fries dazu: „Wir müssen das nun alles jetzt in Ruhe planen.“
So entschied man sich für eine Sitzung des Bauausschusses am kommenden Freitag. Hier sollen die Sanierungen festgelegt werden, um dann im Jahr 2024 zügig starten zu können.
Unter Punkt Sonstiges wurde mitgeteilt, dass das BRK den Zuschlag für den neuen BRK-Rettungswagen, der in Falkenstein stationiert wird erhalten hat. Im Dienst wird dieser von 8 Uhr bis 20 Uhr sein, um so das Einzugsgebiet besser abdecken zu können. Als Standort wurde die Unterkunft des BRK in Falkenstein festgelegt. Der Rettungswagen ist Teil eines Pilotprojektes, das über zwei Jahre lang andauern wird.
rtn