Offene Küche als Treffpunkt: Fine Dining zieht in futuristischen Neubau „Be Orange!“

Eine coole Location mit Bar und offener Küche soll im April Feinschmecker an den Regensburger Altstadtrand locken. Für den bekannten Gastronomen ist es eine Rückkehr ins Stadtgebiet und die Chance, an einem außergewöhnlichen Ort ein neues Konzept auszutesten.
Das „Be Orange!“ in der Fritz-Fend-Straße geht seiner Vollendung entgegen: Im November kommen die orangen Waben an den modernen Kubus, im April eröffnet die Gastronomie mit einem für Regensburg neuen Konzept. Martin Kagerer, der bereits den Minoritenhof in Sinzing betreibt, will künftig am Altstadtrand bezahlbares Fine Dining mit Großstadtflair servieren. „Wirklich geiles Essen, ein cooles Interieur und das dynamische Konzept der offenen Küche – damit möchten wir die Regensburger Foodies überzeugen“, verspricht er.
Bauherr: „Er ist mit Herzblut dabei!“
Noch sind robuste Schuhe und etwas Vorstellungskraft notwendig, um zu erahnen, welches Sahnehäubchen den modernen Bau gastronomisch schmücken wird. Bauherr Stephan Schimpel spricht bei der Baustellenbesichtigung von einer tollen Zusammenarbeit. Kagerer arbeite mit Herzblut an seinem Konzept. Ein außergewöhnliches Gebäude wie das „Be Orange!“ brauche auch eine außergewöhnliche Gastronomie, so Schimpel. Mit Kagerer habe man den passenden Mann gefunden.
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Kagerer, der sich noch keinen Namen für sein Restaurant überlegt hat, stellt derzeit sein Team zusammen. Seine Köche dürften sich bei ihm austoben, verspricht der Gastronom, der selbst auf Spitzenniveau kocht. Er werde sich bei den Speisen nicht festlegen, sondern Wohlfühlküche durch alle Länder anbieten. „Eine kleine Karte, aber dafür ausbalancierte Gerichte und kein Convenience Food“, umreißt der 51-Jährige sein Konzept.
Geschwungene Bar und offene Küche
Das Interieur des Restaurants wird zusammen mit Innenarchitekten entworfen. Neben einer geschwungenen Bar, an der auch kleine Gerichte serviert werden, steht die Küche im Mittelpunkt. Offen und für den Austausch zwischen Gast und Crew gedacht, wird sie mittels Vorhang auch als dramaturgisches Element fungieren – etwa bei Events. „Wir wollen tolle Abende kreieren, an die sich die Gäste gerne erinnern“, sagt Kagerer. Die Köche werden an den Menüabenden selbst servieren, Gäste sind eingeladen, beim Anrichten hautnah dabei zu sein. Knapp 40 Plätze wird das Restaurant ohne Bar haben, noch mal so viele Plätze werden in der derzeit entstehenden Feng-Shui-Außenanlage geschaffen.
Dass Kagerer auch Starköche – wie bereits jetzt in den Minoritenhof – holen wird, darf als gesetzt betrachtet werden. Er habe sich vor der Entscheidung für das neue Restaurant auch mit einigen bekannten Köchen intensiv ausgetauscht, verrät er. Wichtig sei ihm, etwas zu schaffen, was es so in der Region noch nicht gibt. Das Tantris für Regensburg, setzt er sich selbst die Messlatte.
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Das Konzept ist ebenso angelehnt an das Zwei-Sterne-Haus etz in Nürnberg. Hier sei die offenen Küche perfekt umgesetzt, sagt der Gastronom. „Wenngleich ich mich freilich nicht mit einem Zwei-Sterne-Restaurant messen will.“ Aber was nicht ist, kann ja noch werden. Den Minoritenhof in Sinzing wird Kagerer übrigens weiterhin führen.