Cham will handlungsfähig bleiben und beschließt eine weitere Millionensanierung

Von Christoph Klöckner · 15. September 2024 um 05:00

Die Kläranlage in Cham ist in die Jahre gekommen, sie wurde 1973 gebaut und zuletzt im Jahre 2000 saniert. Dazu ist die Einleitungsgenehmigung für die Kläranlage zum 31. Dezember 2022 abgelaufen. Um eine Neugenehmigung zu erhalten, muss nun saniert werden – die kosten belaufen sich nach ersten Schätzungen auf rund fünf Millionen Euro.

Die Kläranlage müsse zukunftsfähig gemacht werden und die Stadt hier handlungsfähig bleiben, begründete Bürgermeister Stoiber das Vorhaben. Von 2024 bis 2026 soll die Kläranlage nun auf Vordermann gebracht werden. Der Stadtrat stimmte am Montag für den Start der Sanierung.

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Der zuständige Mann für die Kläranlage, Josef Mühlbauer, stellte die Planungen für die Sanierung vor. Drei Bauabschnitte werde es geben. Gestartet werde mit dem Dringlichsten, der Rechenanlage, bei der es akuten Handlungsbedarf gebe.

Mehrere Bereiche haben gelitten

Hier habe auch der bauliche Teil durch die aggressive Atmosphäre etwa durch Ammoniak massiv gelitten, ebenso wie die Technik, der Rechen, die Steuerungsanlage wie auch die Sandwaschanlage.

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Dazu sei manches heute überdimensioniert, etwa beim Fäkalschlamm, wo früher bis zu 10.000 Kubikmeter erwartet wurden, heute aber nur noch etwa 800 anfallen. Den Rechen zu sanieren, bedeute nur ein Stopp von zwei bis drei Tagen, da hier alles wie bisher genutzt werden könne.

Die Kosten lägen bei etwa einer halben Millionen Euro für den ersten Bauabschnitt. Bis 2026 sollen alle drei Bauabschnitte abgeschlossen sein.