Pferdeprofi Bernd Hackl aus dem Bayerwald mit neuer TV-Serie zurück

Von Oliver Hausladen · 10. September 2024 um 15:00

Einem Millionenpublikum bekannt ist Bernd Hackl durch die VOX-Fernsehshow „Die Pferdeprofis“. Nun feiert der Reitlehrer, der eine Ranch im Michelsneukirchener Ortsteil Bruckmühl betreibt, seine Rückkehr auf die Bildschirme: Am Donnerstag zur Primetime um 20.15 Uhr sind unter anderem er und seine Co-Trainerin Kerstin Rester in der neuen Serie „Yiehaa! – Unser Traum vom Wilden Westen“ auf Kabel 1 zu sehen.

Die Idee hinter dem Format: Der Wilde Westen ist für viele Menschen auch in Deutschland mehr als nur eine historische Epoche – er steht für Freiheit, Abenteuer und ein einzigartiges Lebensgefühl. Countrymusik, Cowboyboots und Reiten wie im Wilden Westens sind in den letzten Jahren auch in der Bundesrepublik immer populärer geworden.

Country-Lifestyle liegt im Trend

Was früher als Nische galt, hat sich mittlerweile zu einem großflächigen Trend entwickelt. Inzwischen gibt es laut den Angaben des Senders in Deutschland mehr als 100 Westernstädte und über 1000 Ranches, auf denen dieses Lebensgefühl zelebriert wird. Es sei eine regelrechte Subkultur entstanden, die von Festivals über Country-Bars bis hin zu r Inszenierung konkreter geschichtlicher Ereignisse in möglichst authentischer Art und Weise reicht. Aber auch abseits dieser Hotspots seien der Style, die Songs und die Szene zum Trend geworden.

Dieses Feeling will Kabel 1 zur Primetime deutschlandweit auf die Bildschirme bringen. In vier Folgen wird gezeigt, wie tief verwurzelt die Begeisterung für den Country-Lifestyle in Deutschland ist. Die Serie begleitet Western-Enthusiasten aus ganz Deutschland, die ihren amerikanischen Traum in verschiedenen Regionen des Landes verwirklichen wollen.

Bei Trail-Event gefilmt

Gefilmt worden ist für die zweite Folge, in der unter anderem Bernd Hackl und seine Co-Trainerin Kerstin Rester eine große Rolle spielen (schon beim Auftakt waren sie kurz zu sehen), beim Extreme-Trail-Event auf der 7P-Ranch in Bruckmühl, der im Juli stattgefunden hat und viele Zuschauer anzog.

Zum Thema USA und Western-Feeling kann Hackl viel erzählen, denn er hat einige Jahre auf einer riesigen Rinder-Ranch dort gearbeitet – und erlebte dabei teilweise Cowboy-Feeling pur, wie er berichtet. „Das sind Dimensionen, die man sich bei uns gar nicht vorstellen kann“ – teilweise tagelang wäre man auf dem Pferd unterwegs, um an die Grenzen des Gebiets zu reiten. Die Erfahrungen dort haben ihn geprägt, erzählt Hackl. Deshalb habe er auch gerne bei der Serie mitgemacht: „Das ist ein schönes, spannendes Format“, beurteilt er.

Ausgewählt wurde die 7P-Ranch unter anderem auch, weil sie als wenige in Deutschland einen Extreme-Trail bietet. Dabei handelt es sich um einen Parcours, der aus natürlichen Materialien erstellt wird und in verschiedenen Schwierigkeitsgraden von Pferden und Reitern zu überwinden ist. Dabei geht es nicht um Geschwindigkeit, sondern um Genauigkeit und darum, etwas gemeinsam mit dem Tier zu schaffen, wie Rester erläuterte. Insgesamt 15 Hindernisse gibt es auf dem Areal in Bruckmühl.

Langweilig war es nie

Langweilig ist es Hackl und Rester in der Zeit ihrer TV-Abstinenz nicht geworden, betonen sie. „Roundpen-Rendezvous“ in Reit-Arenen in ganz Europa standen und stehen ebenso auf dem Plan wie Reitstunden. Dort ist der Zulauf groß, viele Stammkunden kommen schon seit vielen Jahren, und durch die „Pferdeprofis“ sind noch viel mehr Menschen auf die Ranch und die Arbeit dort aufmerksam geworden. Und nun ist Hackl auch zurück auf den TV-Bildschirmen.

Gedreht wurde auf der 7P-Ranch während eines Extreme-Trail-Wettbewerbs im Juli.