Nach Aus bei „Pferdeprofis“: Bernd Hackl bald mit neuem TV-Format – Kabel 1 dreht im Kreis Cham

Einem Millionenpublikum wurde Bernd Hackl aus dem Landkreis Cham durch die Vox-Sendung „Die Pferdeprofis“ bekannt, umso schwerer fiel den Fans, als dieser dort erst nicht mehr mit dabei war und die Sendung dann bald auch durch stark rückläufiges Interesse eingestellt wurde. Nun wird es aber bald ein Wiedersehen mit Hackl auf den Fernsehbildschirmen geben: Der Pferdeexperte ist bei einem neuen Format auf Kabel 1 dabei.
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„Ich kann noch nicht allzu viel darüber verraten, aber es ist ein sehr spannendes Projekt, wir sind fast am Ende der Dreharbeiten“, sagte Hackl am Sonntag beim Extreme-Trail auf seiner 7P-Ranch im Michelsneukirchener Ortsteil Bruckmühl, bei dem auch ein Fernsehteam des Senders Kabel1 vor Ort war und sowohl das Geschehen filmte, als auch, um Interviews mit Hackl und seiner Co-Trainerin Kerstin Rester zu führen. Nähere Details zum TV-Format werde es in Kürze geben, kündigten die Vertreter des Senders an.
Über 100 Starts
Aber auch ohne den Besuch aus dem Fernsehsender war auf der Ranch am Sonntag einiges geboten: Mehr als 100 Starts gab es beim zweiten von drei Läufen zu r deutschen Meisterschaft im Extreme-Trail. „Das ist schon eine staatliche Anzahl an Teilnehmern“, sagte Hackl, der sich auch über viele Zuschauer beim Event freute.
Ein Extreme-Trail ist ein Parcours, der aus natürlichen Materialien erstellt wird und in verschiedenen Schwierigkeitsgraden von Pferden und Reitern zu überwinden ist. Dabei geht es nicht um Geschwindigkeit, sondern um Genauigkeit und darum, etwas gemeinsam mit dem Tier zu schaffen, betont Rester. „Der Konkurrenzgedanke ist glücklicherweise im Extrem-Trail noch nicht so ausgeprägt. Hier gönnt jeder dem anderen alles“, beschreibt Hackl die „entspannte Atmosphäre“, die bei den Veranstaltungen herrsche. Die „gute Laune bei Pferd und Reiter“ stehe im Vordergrund.
Neue Hindernisse erstellt
Um für das Großereignis gewappnet zu sein und den Teilnehmern beste Bedingungen zu bieten, wurde der Parcours im Vorfeld („bis zwei Tage vor dem Ereignis“) auf Vordermann gebracht. Unter anderem wurden alle Holzhindernisse getauscht und eine neue Hängebrücke installiert. Der Extreme-Trail sei ein Alleinstellungsmerkmal, sagt Hackl, das allerdings auch Pflege und Investitionen bedürfe.
In drei verschiedenen Schwierigkeitsgraden galt es, Hindernisse, Hügel und Plateaus, Baumstämme, Brücken, Stege, Gräben, Auf- und Abstiege aus Holz oder eine große Wippe zu überwinden. 15 Hindernisse gab es insgesamt, aber nicht alle Pferde müssen jedes überwinden. Eine Besonderheit seien sogenannte 3D-Hindernisse, wie Rester erklärt. Da ein Pferd nur zweidimensional sehe, bemerkt es nicht, was direkt unter ihm ist. Deshalb muss der Reiter das Tier per Kommando darauf hinweisen, den Kopf nach unten zu nehmen und nachzusehen, wie es weiter geht.
„Wichtig, dass Veranstaltungen in der Region sind“
„Uns ist es wichtig, dass auch bei uns in der Region solche Veranstaltungen stattfinden können“, betonen Hackl und Rester. Am 3. und 4. Oktober steigt auf Gut Hammerberg in Auerbach das Finale. Dort wird Hackl, wie auch auf der 7P-Ranch, die Veranstaltung in gewohnter Art launig kommentieren.



