Ab 23. September bekommt der Festplatz Furth im Wald sein neues Gesicht

Nur noch acht Monate, dann startet die Landesgartenschau Furth im Wald 2025 (LGS). Bevor es auf dem später abgeschlossenen Gelände in die heiße Phase geht, wird am 22. September ein Baustellenfest gefeiert.
Auch ein Minister hat sein Kommen angekündigt. LGS-Sprecherin Heidi Wolf erzählt im Gespräch, wie gefeiert wird und wie es dann weiter geht.
Selbstverständlich sind Datum und Tag für das Baustellenfest wohl gewählt: „Am 22. September sind es noch genau acht Monate, bevor die LGS am 22. Mai 2025 offiziell eröffnet“, so Wolf. Das Fest wird also vorerst die letzte Möglichkeit sein, die Baustelle zu besichtigen.
Finanzminister kommt
Heidi Wolf: „Es wird keinen festen Zaun geben, aber Absperrungen, wo es möglich ist, die deutlich auf Baustellen hinweisen. Dort herrscht Betretungsverbot, weil ja wirklich auf Hochtouren gearbeitet wird.“
Es lohnt also, sich den Tag dick im Kalender zu markieren – auch weil eine ganze Menge geboten sein wird. Schon im Rahmen der Hofrechte beim Drachenstich hat Finanz- und Heimatminister Albert Füracker angekündigt, beim Baustellenfest dabei zu sein.
Alle, die sich mit dem Gedanken tragen, eine Dauerkarte für die gesamte Gartenschauzeit zuzulegen, sollten den Tag nutzen. Der vergünstigte Vorverkauf von 80 statt 90 Euro startet um 12.15 Uhr. Dann will auch Wirtschaft-Staatssekretär Tobias Gotthardt vor Ort sein. Er hatte im Rahmen eines Baustellenbesuches in Furth im Wald im Mai gesagt, er werde sich eine Dauerkarte kaufen. Dieses Versprechen will er laut Wolf beim Baustellenfest einlösen. Übrigens: Wer bei den ersten Käufern dabei ist, hat die Chance, im Rahmen einer Verlosung wertvolle Preise zu gewinnen. Es spricht aber noch mehr für eine Dauerkarte. Während die Baustelle nach dem 22. September von der Bevölkerung nicht mehr betreten werden darf, haben Dauerkarteninhaber die Möglichkeit, vor der offiziellen Eröffnung der LGS an Führungen teilzunehmen. Am Tag des Baustellenfestes soll es einen Vorgeschmack auf das geben, was LGS-Besucher im kommenden Jahre erwartet: ein bunter Strauß an Veranstaltungen und viele Präsentationen sowie Workshops aus den Bereichen Natur, Kultur, Kunst, Kreativität, Gastronomie und vieles mehr. Das Blasorchester Furth im Wald begrüßt die Gäste um 10 Uhr, später folgt ein Auftritt des Trachtenvereins Pastritztaler und die Band Private Joker von Sigi Lee spielt ein Jazz-Konzert. Verschiedene Einrichtungen und Institutionen, die bei der LGS dabei sein werden, stellen sich ebenfalls vor und bieten ein kleines Programm an.
Nach dem Baustellenfest wird auf dem Gelände kräftig weiter gewerkelt. Folgende Arbeiten stehen in den kommenden Wochen und Monaten laut Heidi Wolf an: Auf der Festwiese werden die Belagsflächen aufgebrochen. Bis Ende September sollen die für die Parkarena notwendigen Versorgungsleitungen dorthin verlegt werden. „Ab Oktober bis Ende des Jahres werden die Erdarbeiten und die Sitzflächen fertiggestellt“, so die Sprecherin zum avisierten Zeitplan. Die spektakuläre Holzkonstruktion, die das Dach bildet und die in dieser Größe und Form in Furth im Wald erstmals aufgebaut wird, soll im Frühjahr 2025 in Angriff genommen werden.
Mit den Hufen scharren auch die vier Landschaftsgärtner, die auf dem Festgelände ihre Anlagen verwirklichen wollen. Zwischen Ende August und Mitte September sollen der Daberger Lokalmatador Anton Robl mit seinem Unternehmen Zeitlandschaften sowie Gartenbau Bucher aus Chammünster, das Chamer Unternehmen Pohl Gärten und die Gartenbaufirma Weißmüller aus Neumarkt loslegen können. „Die sogenannten Gartendetails sind fester Bestandteil jeder Landesgartenschau“, sagt Heidi Wolf und ergänzt: „Sie sollen Besuchern Anregungen geben, wie sie den eigenen Garten gestalten können.“
Pflanzzeit bis Jahresende
Der Brückenloop wir auch noch in diesem Jahr in Angriff genommen. Ende September/ Anfang Oktober erfolge die Anlieferung der ersten Teile, so Wolf. Noch im Herbst werden Blumenzwiebeln ausgebracht und die Erde mit Substrat angereichert, die Rasenfläche im Park vor dem ATT ist demnach bereits angesät, Rosen und andere Stauden werden im September gepflanzt, Bäume und Sträucher ab Oktober bis Ende des Jahres. „Bei entsprechender Wetterlage ist das kein Problem“, so Wolf. Ganz zum Schluss, nämlich eine Woche vor dem Start der LGS, werden schließlich die Sommerblumen gepflanzt. Letzte Frage: Läuft alles nach Plan? „Ja“, sagt Heidi Wolf, „außer kleinen Aufregern, die es überall einmal gibt, läuft alles bestens.“

