Dimpfl-Bräu-Chef zufrieden mit dem Verlauf des Drachenfests in Furth im Wald

Von Alexander Frimberger · 22. August 2024 um 11:00

Hatte Dimpfl-Bräu-Chef Matthias Strauß im vergangenen Jahr noch von einer durchwachsenen Volksfestzeit gesprochen, so ist sein Resümee nach dem Drachenfests in Furth im Wald im Landkreis Cham heuer ein ganz anderes. „Ich bin sehr zufrieden“, sagt er.

Bereits im Vorfeld hatte der Braumeister aus Leidenschaft betont, dass es sich heuer nicht um ein Volksfest, sondern um ein Drachenfest handelt. Der Kleinheit des Geländes geschuldet, musste man auf einen Vergnügungspark verzichten. Qualitativ hochwertige Essensstände waren dagegen vor Ort. Auch von dieser Seite nur Positives Feedback: „Alle sind zufrieden.“ Offensichtlich passt also das Ausweichkonzept im Keller und Biergarten auf dem Gelände der Brauerei und eines weiteren Grundbesitzers.

Selbst am Abschlusstag war es, wie sich Strauß ausdrückt, „Bummvoll“ – nicht der einzige Tag, an dem kaum noch ein freies Plätzchen ergattert werden konnte. „Am zweiten Sonntag Mittags war es fast noch besser, als am ersten Sonntag“, freut er sich und ergänzt: „Der Biergarten war eigentlich immer voll.“ An manchen Tagen mussten der komplette Hof mit Bänken bestückt werden, damit alle Platz gefunden haben.

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In Absprache mit dem Landratsamt möchte man für die kommende Saison den Biergarten überdachen. Ob das Drachenfest 2025 im Jahr der Landesgartenschau auch wieder in dieser Form stattfindet, liege nicht in seiner Hand, gibt er den Stab der Entscheidung an die Stadt Furth im Wald weiter und ergänzt: „Ich bin natürlich immer gesprächsbereit.“ Wo, glaubt Matthias Strauß, liegt jetzt das Erfolgsgeheimnis? Auch wenn es, wie er bekräftigt, nicht seine Art ist, sich selbst zu loben, antwortet er: „Die Leute haben schon gesagt, dass ihnen das Bier sehr gut schmeckt.“ Jeden Tag ist er darauf angesprochen worden. Das Konzept eines Brauereifestes werde ebenfalls gut angenommen. Zurückgenommene Musik, Gemütlichkeit und gute Gespräche. „Das fanden die Leute angenehm.“ Natürlich würden weniger junge Leute kommen, weil die ja nicht zum Essen und Trinken auf ein Fest kommen. Aber die großen Partybands würden den Rahmen des Drachenfestes sprengen.

Einen Kritikpunkt hat er sich zu Herzen genommen: Die Toilettenanlage soll größer und auch zum Teil barrierefrei werden. Schausteller dagegen würde es auch 2025 nicht geben. „Das macht keinen Sinn, weil kein Platz dafür da ist.“