Endspurt bei der Rodinger Freibad-Sanierung: Bald fließt Wasser in die Becken

Von Oliver Hausladen · 21. August 2024 um 15:00

Die Besucher müssen sich noch bis zur Sommer-Saison im kommenden Jahr gedulden, bis sie im generalsanierten Rodinger Freibad (Landkreis Cham) wieder schwimmen, sich erfrischen und erholen können, die Becken werden aber bald befüllt: Um einen Probebetrieb im Oktober durchführen zu können, soll Mitte September damit begonnen werden, nach und nach Wasser einzulassen.

Von Sommerpause ist auf Rodings größter Baustelle nichts zu spüren, immer mehr nimmt das neu gestaltete und doch auf Bewährtes setzende Platschare mit seinen Attraktionen Gestalt an. Der auf Oktober verschobene Fertigstellungstermin für die Inbetriebnahme sowie den Probebetrieb steht. Ab dem nächsten Sommer dürfen (und sollen) die Bürger dann das neu gestaltete Platschare wieder nutzen.

Ursprünglich war die Inbetriebnahme schon für diesen Sommer geplant, aufgrund des unbeständigen Wetters und weiterer Verzögerungen auf der Großbaustelle, bei der viele Rädchen ineinandergreifen, war der Termin aber nicht zu halten gewesen.

14 Millionen Euro Kosten

Dafür könnten sich die Rodinger um so mehr auf die kommende Badesaison freuen, wenn das Platschare mit seinen neuen Attraktionen wieder öffne und bis dahin durch den geplanten Probebetrieb im Herbst auch sichergestellt werden könne, dass dann alles nach Wunsch läuft, hatte Bürgermeisterin Alexandra Riedl erläutert.

Knapp 14 Millionen Euro kostet das Großprojekt, der Kostenrahmen wird auch eingehalten werden können, so Kämmerer Josef Zwicknagl, zumal viele Firmen ihre Arbeiten schon abgeschlossen hätten. Fertig sind etwa bis auf Restleistungen Technikgebäude, die Edelstahlbecken, Aufsichtsturm, Badewassertechnik, Rutschenanlage, Kletterwand, die Elektroarbeiten in Technikgebäude und Aufsichtsturm, Holzbauabreiten, Schlosserarbeiten und die Fernwärmeleitung, wo die Übergabestation eingebaut ist. Ebenso abgeschlossen sind die Arbeiten an der Sitzstufenanlage zwischen Schwimmer- und Nichtschwimmerbecken sowie die Pflasterarbeiten um Letzteres herum.

Vieles ist schon fertig

Derzeit noch gearbeitet wird an den Außenanlagen im Bereich des Schwimmerbeckens und des Technikgebäudes, das doppelt so groß ist wie das bisherige und in dem alle Leitungen zusammenlaufen.

Auch im Eingangsbereich des Freibads hat sich schon einiges getan. Die Sanitäranlagen im Untergeschoss sind zurückgebaut, es stehen noch die Heizungs-, Lüftungs-, Sanitär-, Elektro- und Fliesenarbeiten sowie die Ausstattung aus. Im Gastrobereich sind die Einrichtung sowie die Einbauten entfernt, derzeit laufen die Planungen für Ertüchtigung von Küche, Kiosk und Gastraum.

2025 soll alles passen

Ob alles passt, wird sich zeigen, wenn die Becken befüllt werden und im Oktober die Inbetriebnahme mit einem Probebetrieb ansteht. Dieser sei bei diesem großen Projekt sehr wichtig, um zu sehen, wo es vielleicht noch Probleme gibt und diese dann zu lösen, erläutern Manfred Janker und Richard Fischer von den Städtischen Betrieben.

Somit könne sichergestellt werden, dass alles passt, wenn das runderneuerte Freibad im kommenden Jahr wieder seine Pforten öffnen wird.

Umbauten im Eingangsgebäude

Vorplatz wird barrierefrei: Auch im Eingangsgebäude des Freibads ändert sich einiges. Eingangs- und Kassenbereich werden derzeit überplant. Der Vorplatz soll angehoben und damit barrierefrei werden.

Aufzug verbindet alle Etagen: Im Eingangsbereich soll ein Aufzug eingebaut werden, der alle Etagen barrierefrei anbindet.

Erneuerung des Flachdachs: Außerdem wird das Flachdach des Eingangsgebäudes erneuert.

Schön bunt: Der große Kinderbereich mit vielen Wasserspielen ist schon gut erkennbar.
An den Außenbereichen muss noch gearbeitet werden, viele Dinge im Platschare sind aber schon fertig.