Sinzendorf im Musikrausch: Void-Fest lockte Bescher aus ganz Deutschland mit einzigartigem Flair

27 Bands, zwei DJ-Sets, drei Bühnen und jede Menge gute Laune: Das Void-Fest lockte erneut zahlreiche Musikbegeisterte nach Waldmünchen/Sinzendorf. Das Publikum, das sich zwei Tage lang von einem außergewöhnlichen Line-up mitreißen ließ, reiste aus ganz Deutschland und darüber hinaus an, um Teil dieses besonderen Ereignisses zu sein.
Der Sound des Open-Airs war vielfältig und reichte von psychedelischen Klängen bis hin zu brachialen Heavy-Metal-Riffs. Besonders beeindruckend war die intime Atmosphäre, die durch die limitierte Ticketanzahl von 1000 Stück geschaffen worden war.
Auch das Wetter spielte mit
Die Eintrittskarten waren im Vorverkauf innerhalb von nur drei Stunden ausverkauft gewesen. Diese strategische Entscheidung der Veranstalter, den exklusiven Charakter des Festivals zu bewahren, zahlte sich erneut aus. Die idyllische Lage des Geländes, eingebettet in die malerische Kulisse am Waldrand, trug ebenfalls zum einzigartigen Charme des Events bei.
Das strahlende Wetter sorgte zudem für perfekte Festivalbedingungen. Die Gäste lobten übereinstimmend die entspannte Stimmung und die ausgezeichnete Organisation, die von der erfahrenen Void-Crew mit Bravour gemeistert worden war.
Der „Wake-Up-Call“
Etwa 150 Helfer packten auf dem Gelände mit dem markanten Obelisken im Zentrum mit an. Sogar eine Gruppe Zimmerer auf der Walz beteiligte sich an den Vorbereitungen. Ein Dank der Veranstalter galt dem Landwirt Sepp Wagner, der seine Wiesen zur Verfügung gestellt hatte.
Musikalisch ließ das Void-Fest auch in diesem Jahr keine Wünsche offen: Das Programm war international besetzt und präsentierte unter anderem die Berliner Band Go Mahhh, die amerikanische Gruppe Show Me The Body, die norwegische Formation Flight, die Briten Pagan Altar und Tramhaus aus Rotterdam.
Abseits der Bühnen mit den LED-Leinwänden herrschte auf dem Campingplatz, der sich in eine lebhafte Zeltstadt verwandelt hatte, große Heiterkeit. Hier wurde gegrillt, gefeiert und bis spät in die Nacht beisammengesessen. Ein besonderes Highlight war der „Wake-Up-Call“, bei dem am Samstag vier Bands die Besucher wieder in Schwung brachten.





