Das Festbier für das Drachenfest in Furth im Wald kam bei der Bierprobe sehr gut an

Von Alexander Frimberger · 28. Juli 2024 um 19:00

Kleiner, gemütlicher, anders, soll das Drachenfest in diesem Jahr werden. Bei der Bierprobe wurde schon mal das Festbier getestet. „Schmeckt“, so das einhellige Urteil.

Trotz des strahlenden Sonnenscheins ließen es sich viele geladene Gäste nicht nehmen, zur Festbier-Probe in das Kellergewölbe der Brauerei Dimpfl zu kommen. Stadträte, Festspiel-Akteure, das Ritterpaar mit Familien und viele andere, denen Brauerei-Chef Matthias Strauß beruflich und persönlich verbunden ist, nahmen am Freitag Abend Platz und gönnten sich den ein oder anderen Schluck des goldgelben, naturtrüben Gerstensaften.

„Frisch und süffig“, urteilte Bürgermeister Sandro Bauer, nachdem Ritter Ludwig Fleischmann gekonnt mit wenigen Schlägen den Zapfhahn im Fass versenkt hatte.

Drachen- statt Volksfest

In seiner kurzen Ansprache, bei der er zunächst allen Anwesenden und Unterstützern dankte, führte Strauß aus, dass das Festbier „Further Ritterschaft“ ein Märzen sei, naturtrüb und süffig. Wie in den vergangenen 40 Jahren auch, lagert es nach der Hauptgärung 13 Wochen im Keller, bevor es beim Drachenfest, das am Samstag 10. August startet, zum Ausschank kommt. „Ich sage mit Absicht Drachen- und nicht Volksfest, weil es in diesem Jahr etwas anders ablaufen wird.“ Aufgrund der Arbeiten am Festplatz, der für die Landesgartenschau Furth im Wald 2025 (LGS) hergerichtet wird, kann dieser 2024 und 2025 nicht anderweitig genutzt werden.

Die Bierprobe gab einen ganz guten Einblick, wie das Drachenfest letztlich aussehen wird. Es soll noch um einen Biergarten erweitert werden, auch ein kleines Angebot an Fahrgeschäften wird es geben. Und natürlich legt man, wie beim großen Festzelt auch, besonders viel Wert auf eine ansprechende Dekoration. „Für uns ist das ein Vorteil.“ Das Bier müsse nicht in Container abgefüllt und transportiert werden, sondern sprudelt direkt aus dem Keller in die Krüge. Es hat eine Stammwürze von 13,3 Prozent, das entspricht einem Alkoholgehalt von rund 5,8 Prozent. „Wir werden uns wie immer im Rahmen unserer Möglichkeiten bemühen, ein ansprechendes Ambiente zu schaffen.“ Das Drachenfest werde kleiner und anders, als das größere Volksfest, aber der Brauerei-Chef findet: „Es passt gut zum Drachenstich.“

Gemütlichkeit, Gespräche, Essen und Trinken und gute Musik, so stellen sich die Verantwortlichen das Fest vor, damit möglichst jeder mit einem zufriedenen Lächeln nach Hause geht. Dazu passend ist auch die Musik ausgewählt. „Natürlich können wir hier keine Partyband spielen lassen, es muss zum Rahmen passen.“ So wird den Festgästen die Zweimann-Combo „Die Osserwinkler“ begegnen, die auch für den musikalischen Rahmen bei der Bierprobe sorgte.

Furth ist im Wandel

Auch Bauer betonte in seinen Grußworten, dass das Drachenfest in diesem Jahr etwas anders sein werde. Aber zur Zeit ändere sich ja viel in Furth. „Ich bin überzeugt, dass es ein gutes Fest wird.“ Im Rahmen der Gespräche sei man zusammen darauf gekommen, dass die Brauerei ein guter Ort sei. „Vielleicht ein bisschen kleiner aber mit einem tollen Ambiente.“ Bauer ging auch darauf ein, warum das Further Volksfest traditionell nicht so viele Besucher hat, wie in anderen Orten und das Zelt meist nicht voll wird. Andernorts habe man nur das Volksfest. „Wir haben mit dem Drachenstich und dem gleichzeitigen Angebot auf dem Stadtplatz ein breiteres Spektrum.“ Und dann ist da ja auch noch das Cave Gladium...

Deftiges aus dem Reindl sorgte für die Unterlage.
Das frisch gezapfte Bier kam sehr gut an.
Businenbläser mit einem Prost auf‘s Drachenfest.
Blümchen für die Ritterin
Zufriedene Gesichter bei der Bierprobe
Die erste Maß Bier ist in Arbeit.
Das Ritterpaar kam mit seinen Familien
Für den musikalischen Rahmen sorgten „Die Osserwinkler“
Langsam aber sicher treffen die ersten Gäste ein.
Das Ritterpaar wurde von den Businenbläsern begleitet