3000 Sportler waren beim Regensburger Rewag-Firmenlauf am Start

Premiere geglückt: Unter diesen Titel könnte man den Rewag-Firmenlauf stellen, der erstmals vom Jahnstadion in Regensburg aus startete. Bislang wurde der Lauf auf dem Firmengelände in der Greflinger Straße gestartet. Der Platz war dort allerdings auf 2000 Startplätze begrenzt. In diesem Jahr konnten mehr Läufer starten.
Somit gingen 3000 Läufer auf die neue Strecke – eine logistische Herausforderung: Das Organisationsteam um Marion Brasseler leistete ganz Arbeit. Tatkräftig wurden sie vom Team des LLC Marathon Regensburg unterstützt.
„Es ist schon imposant, wenn 3000 Läufer hier losrennen und einen riesigen Pulk bilden“, zeigte sich Robert Greb, Vorstandsvorsitzender der Rewag, beeindruckt. Er gab den Startschuss zum Rennen. Die Moderatoren des Firmenlaufs, Armin Wolf und Luis Hanusch hielten in gewohnt spaßiger Manier die Läufer trotz kleiner Verspätung bei Laune. DJ Tom Larusso peitschte die Läufer derweil mit heißen Rhythmen nach vorne.
Stadionrunde für Champions
19.15 Uhr: Start. Eine riesige Menschenmasse setzte sich im Glanz der untergehenden Sonne in Bewegung. Die letzte Runde führte alle Läufer sogar ins Jahnstadion – Sie durften sich fühlen wie die Champions, die beim Olympischen Marathon ins Stadion einlaufen und von tausenden Fans frenetisch gefeiert werden, durften sich die rund 3000 Läufer fühlen. Nur auf den Rasen des Jahnstadions durften sie nicht, logisch, denn hier wird in Kürze wieder Zweitliga-Fußball gespielt.
Die Zeiten, die gelaufen wurden, waren beeindruckend. Für die 6,7 Kilometer lange Strecke benötigte der Schnellste, Adane Belete Wuletaw aus Äthiopien, gerade mal 21 Minuten und 19 Sekunden. Wuletaw, Auszubildender der Firma Peppex, gewann nicht nur die Azubi und Studenten-Wertung. Mit dieser Zeit hatte er auch alle Männer hinter sich gelassen. Zweitplatzierte gab es gleich vier, denn sie hatten ein Problem, wie Jonas Fischer, einer der Zweiten erläuterte: „Uns (Simon Baumann, Michele Salvi und Martin Kodewitz) kamen so viele Läufer entgegen, dass an ein Rennen nicht zu denken war, deshalb haben wir gesagt: Wir laufen zusammen als vier Zweite ins Ziel.“
Nicht viel langsamer waren die Damen. Hier holte sich Anna Plinke mit 25 Minuten 25 Sekunden den ersten Platz vor Anna Meyer und Kirsten Bscheidl. Die schnellste Azubine/Studentin war Eva-Maria Rauscher vor Andrea Heigl und Tanja Böhm.
Die Firmenwertung der Damen holte sich genauso wie bei den Herren, die Firma „physio AKTIV KODER“. Hier wurden jeweils die schnellsten vier Läufer einer jeden Firma gewertet. Manche hatten es aber gar nicht so eilig, bei ihnen stand der Spaß im Vordergrund und den hatten Erika Lerch, Mirijam Mainz, Elisabeth Peissner, Annika Mück. Sie haben erst vor kurzen eine Laufgruppe gegründet. Die vier arbeiten bei der Schwangerschaftsberatung der Caritas, die in diesen Tagen ihren 50. Geburtstag feiern konnte und waren bis zum Zieleinlauf richtig gut drauf und liefen gemeinsam über die Ziellinie.
3000 Euro für guten Zweck
Ein weiteres Novum war, dass sich zwei Firmen die Wertung für das zahlenstärkste Team teilen mussten. Zwar hatte die KJF Regensburg 140 Starter gemeldet, im Ziel selbst waren es dann 114, genauso wie „ams OSRAM Regensburg“, die 117 gemeldet hatten. Das gemeinsame Gruppenbild mit 228 Läufern wurde dann zur Herausforderung. Einen Benefizgedanken hatte der Firmenlauf auch: Von Startgeld eines jeden Läufers ging ein Euro an den Verein „Wir dabei Regensburg“.
Ralf Stürznickel und Uta Silberbach-Häusler freuten sich über die Spendensumme von 3000 Euro, die Robert Greb und Sandra Wimmer von der Rewag übergeben konnten. Alles in allem war es ein großartiger Firmenlauf, der nur Sieger kannte.






