Freizeit- und Spitzensportler kommen zum Drachentriathlon Furth im Wald

Jung und alt, Freizeit- oder Spitzensportler, jeder ist am 29. und 30. Juni zur Teilnahme am Drachentriathlon eingeladen. Ein Erlebnis ist das Event aber auch für Zuschauer. Die Vorfreude bei den Veranstaltern ist groß, vor allem, weil es im Vorfeld bange Tage gegeben hat.
Petrus muss ein Ausdauersportler sein. Matthias Reinhardt, der mit Franz Breu für die Triathlon-Abteilung des TV Furth im Wald die Organisationsleitung übernimmt, sagt, dass für kommendes Wochenende bestes Wetter vorausgesagt ist: „Sonnenschein und mit 25 Grad nicht zu heiß, das passt wunderbar.“
Voraussetzungen sind gut
Auch geklärt ist die Wasserqualität. Nach starken Regenfällen und Hochwasser, das den Drachensee kontaminiert hatte, musste dieser, wie andere Seen in der Region auch, zeitweise gesperrt werden. Inzwischen hat das Landratsamt aber grünes Licht gegeben. „Wir sind froh, dass man im See ruhigen Gewissens wieder schwimmen darf. Die Proben, die nach Hochwassern genommen werden, sind sogar noch etwas strenger als sonst“, sagt Reinhardt.
Es ist also gerichtet, wenn sich am Wochenende wieder zahlreiche Sportler der Herausforderung stellen. Knapp 200 sind es für den Wettkampf am Sonntag (30. Juni). Bei den Staffeln ist das Interesse heuer besonders groß. 90 haben sich demnach angemeldet. Jeweils drei Sportler treten in den Disziplinen schwimmen, laufen und Radfahren an. Während bei der Staffel jedes Teammitglied nur eine Disziplin übernimmt, treten die rund 100 Einzelsportler in allen drei Abschnitten an. Dabei gilt es die Distanzen olympisch oder Sprint zu bewältigen. Gerade die Disziplin Sprint eignet sich laut Orga-Leiter „für jeden der normal sportlich ist.“ So werden 500 Meter geschwommen, 22,9 Kilometer Rad gefahren und dann noch eine rund fünf Kilometer lange Laufrunde am Ufer des Drachensees gedreht. Das ist auch das Ansinnen der Triathlon-Abteilung. Möglichst viele Freizeitsportler sollen sich beteiligen.
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Etwas anspruchsvoller ist die olympische Strecke, das heißt: Es muss 1,5 Kilometer geschwommen und 9,4 Kilometer gelaufen werden. Auf‘s Rad geht es über eine Distanz von 40,3 Kilometern. Anmeldungen sind noch jederzeit möglich. „Es kann auch noch am Veranstaltungstag nachgemeldet werden“, so Reinhardt. Lediglich bei den Staffeln kann es zu Engpässen kommen: Am Montagmittag waren hier nur noch fünf Plätze frei. Die Gebühren betragen für den Sprint 55 Euro, die olympische Strecke 65 Euro und die Staffel 75 Euro. Die ersten Teilnehmer gehen am Sonntag ab 10 Uhr an ins Rennen. Die Siegerehrung ist für 14 Uhr geplant. Bereits am Samstag gehen die Kids beim Drachenduathlon auf die Strecke. Mit rund 140 Anmeldungen hat man zwar keinen Höchst- aber einen Spitzenwert erreicht. Die Kinder starten ab 14 Uhr, die Siegerehrung ist für 17 Uhr geplant. Geschwommen wird im Kinder und Jugendbereich nicht. Hier heißt es laufen, Rad fahren und noch einmal laufen. Gestartet wird in verschiedenen Altersklassen, die natürlich auch unterschiedliche Weiten zu bewältigen haben. „Die Startgebühr beträgt fünf Euro, auch Kinder können noch nachmelden“, sagt Reinhardt, schränkt aber ein: „Allerdings sind die kostenlosen T-Shirts, die wir zur Anmeldung ausgegeben habe, bereits weg.“
Wer sich nicht sportlich betätigen möchte, ist herzlich eingeladen, sich neben der Strecke lautstark bemerkbar zu machen und die Sportler anzufeuern. „Natürlich ist für Kaffee und Kuchen sowie weitere Speisen und Getränke gesorgt. Das übernehmen die Eltern der Kinderabteilung.“
Traumhaft schöne Lage
Ihnen, dem gesamten Organisationsteam, den Sponsoren, Feuerwehr, DLRG und BRK möchte Reinhardt besonders danken. „Ohne deren Engagement wäre das alles nicht möglich.“ Und was meint er, warum der Drachentriathlon bei Sportlern aus ganz Ostbayern einen so hohen Stellenwert genießt? „Die Lage am See ist einfach traumhaft schön. Das gilt aber auch für die Stimmung entlang der Strecke. Es macht einfach jede Menge Spaß.“