Buckelpiste soll 2025 erneuert werden: Pläne für Straße von Stierbaum nach Viehhausen vorgestellt

Die schlimmsten Stellen der Straße, die vom Berchinger Ortsteil Stierbaum in den Gredinger Nachbarort Viehhausen führt, wurden in den vergangenen Jahren nur sporadisch ausgebessert. Jetzt planen beide Kommunen, die Straße komplett zu sanieren.
Bereits im November 2022 hatte der Berchinger Bau- und Umweltausschuss dem Ausbau der Gemeindeverbindungsstraße zugestimmt (wir berichteten). Daraufhin wurde der Auftrag für die Planung dem Ingenieurbüro Klos aus Spalt übertragen. Nun stellte Christoph Schwemmer, ein Mitarbeiter des Spalter Büros, am Dienstagabend dem Bau- und Umweltausschuss die aktuellen Pläne vor.
Weil die gut 2,3 Kilometer lange Strecke zum einen auf Berchinger Grund, zum anderen auch auf Gredinger Gemeindegebiet verläuft, teilen sich beide Kommunen die Kosten. Die Nachbarn aus Mittelfranken müssen anteilig für gut 1,6 Kilometer aufkommen, die Oberpfälzer für etwa 700 Meter. Nach Kostenberechnung des Ingenieurbüros fallen für die Stadt Berching demnach gut 700000Euro an. Die Chancen auf eine Förderung stehen laut Schwemmer aber gut.
Straße von Stierbaum nach Viehhausen wird breiter
Der Verlauf der Straße bleibe im Grunde gleich, bis auf den Anschluss an die Kreisstraße auf dem Gredinger Gebiet und einer Einmündung kurz vor Viehhausen. Ansonsten werde die Fahrbahn, auf der es aktuell bei Gegenverkehr eng werden kann, auf fünf Meter ausgeweitet. Derzeit betrage sie zwischen 4,10 und 4,60 Meter.
Wie in der Beschlussvorlage steht, soll der Vollausbau der Gemeindeverbindungsstraße im Frühjahr/Sommer 2025 begonnen werden – sofern die baurechtlichen Voraussetzungen sowie die Förderzusage vorliegen. Unter baurechtlichen Grundlagen versteht die Stadt auch den Grunderwerb. „Mittlerweile sieht es in dieser Hinsicht bei diesem Projekt ganz gut aus“, sagte Bürgermeister Ludwig Eisenreich. Das sei nicht mehr selbstverständlich. Die Stadt stoße bei den Eigentümern nicht immer auf offene Ohren. „Deshalb möchte ich mich bei den betroffenen Landwirten bedanken“, sagte Eisenreich.
Läuft alles nach Plan, könnte die Straße nach dem Ausbau Mitte 2026 wieder befahrbar sein. Voraussetzung dafür war die Zustimmung des Bau- und Umweltausschusses. Das war am Dienstag aber kein Problem. Einstimmig segnete das Gremium den Entwurf ab.
