Nach verheerendem Großbrand im September: Der Bayerische Hof in Rimbach öffnet wieder

Der Inhaber des Fünf-Sterne-Hotels Bayerischer Hof, Andreas Gesellhofer, konnte seine Ankündigung einhalten, dass es im Frühjahr 2024 nach dem Brand am 25. September 2023 wieder losgeht.
Die Teileröffnung im Wellness & Sport Hotel ist am Gründonnerstag, 28. März. Nach der sechsmonatigen Betriebsschließung gilt es nun, den Blick nach vorne zu richten.
Erleichtert wird das Ganze dadurch, dass das Personal dem Betrieb die Treue hielt und auch das Gros der Stammgäste. Diese haben sich bereits wieder gemeldet und gebucht.
Teileröffnung ist möglich
„Gut, dass es wieder losgeht. Ostern ist eine gute Zeit“, sagte beim Pressetermin auch Bürgermeister Heinz Niedermayer. Die Brandnacht saß ihm und den Hotelangestellten lange Zeit in den Gliedern. Vieles ging an jenem Montagabend des 25. Septembers zum Glück gut aus, so dass es zu keinem Personenschaden kam.
Der Neustart am Gründonnerstag firmiert als Teileröffnung, weil die Brandräume noch nicht genutzt werden können. Der besagte Trakt wurde bis auf die Grundmauern zurückgeführt. „Die Gäste merken davon nichts, weil der Geschäftsbetrieb von der Baustelle komplett abgetrennt wurde“, erklärte Betriebsleiterin Marianne Göstl. Auf der Baustelle gehe es Schritt für Schritt vorwärts. Die Vorfreude auf die komplette Fertigstellung sei bereits riesengroß. Völlig neu werde auch der Biergarten.
Die wiedereröffneten Räume mitsamt dem Wellnessbereich waren vom Brand nicht betroffen. „Dennoch hat ein Malerbetrieb alles geweißelt – jedes Zimmer und jeden Flur“, sagt Göstl, die froh ist , dass an Ostern vom Start weg sehr gut belegt sei. Man könne derzeit 120 Gäste aufnehmen. Priorität habe selbstverständlich, dass sich die Gäste wohlfühlen.
Baustelle bis Ende 2024
Daran werde jedoch nicht gezweifelt, weil die Urlauber so gut wie gar nichts vom Weiterbau, der nach Aussage der Firmeninhaber Johannes Göstl und Matthias Weber bis zum Ende des Jahres dauern wird, mitbekommen. Mit dem Ausbau des entkernten Teils werde gleichzeitig ein Brandschutzkonzept erstellt und der Brandschutz auf den aktuellen Standard gebracht. Alles werde in Zusammenarbeit mit Gemeinde, Feuerwehr und Landratsamt getätigt. Es handele sich auf diesen rund 1000 Quadratmetern um eine Komplettsanierung, die im Erdgeschoß startet und im Keller fortgeführt wird. Auf Nachfrage bestätigte Marianne Göstl, dass bei den Gästen auch solche dabei sind, die damals in der Brandnacht im Haus waren.