Premiere „A Leich zum Kaffee“ in Schwarzhofen: Viele Darsteller zum ersten Mal auf der Bühne

Bei der Theaterpremiere in Schwarzhofen gab es im Pfarrheim „A Leich zum Kaffee“. Ort der Handlung war die Stube des Eschinger-Anwesens. Dort trauert Carla Eschinger, die gerade ihren tödlich verunglückten Mann beerdigt hat. Bei Kaffee und Kuchen wurden die Details zum Unfall besprochen.
Die Verwandtschaft lässt Carla nicht im Stich und sorgt sich um sie. Da ist Fanny, die sich um Carlas Herztropfen kümmert sowie Onkel Hubert, Tante Kathi, die beiden Kinder und dann ist da noch die Oma in ihrem Schaukelstuhl, die Fannys Kuchen nicht mag. Aber sie ist auch nicht mehr ganz richtig im Kopf, oder doch? Bei aller Trauer stellt sich die Frage, wer hier mal erben wird. Wer weiß, wie lange Carla noch lebt.
Die Polizei unterbricht die Runde
In die Trauerrunde platzt die Polizei. „Alter hat nichts mit Kompetenz zu tun“, meint die junge Kommissarin. Sie ist auf der Suche nach einem Landstreicher. Aber auf dem Hof kann man ihr nicht helfen und Oma redet Unsinn. Fanny sagt zur Oma: „Halt in Zukunft deinen Schnabel.“ Aber Oma ist sowieso der Meinung, dass Verwandtschaft eine Heimsuchung ist. Es bleibt unklar, ob Fannys Verhalten seltsam ist oder ob Carla nicht genug trauert.
Fanny muss aufs Revier, um eine Aussage zu machen. Carla sieht nicht gut aus, will nur ihre Ruhe haben und stirbt schlussendlich. Warum sie stirbt, das will auch die Kommissarin wissen und überlegt, die Leiche obduzieren zu lassen. Wenigstens kommt die Verwandtschaft aus Amerika rechtzeitig, wenn auch nur mit einem „One-Way-Ticket“.
Nach der Kriminalkomödie von Ulla Kling
Regisseurin Melanie Heinrich hat die Kriminalkomödie von Ulla Kling auf die Bühne gebracht. Sie freut sich über die jungen Talente, die zum Teil zum ersten Mal in eine Rolle schlüpfen. Sie bedankte sich bei all den Helfern, die die Aufführung erst möglich machten.
Zur Premiere kamen Pfarrer Markus Urban, Bürgermeister Maximilian Beer und die stellvertretende Landrätin Birgit Höcherl. Musikalisch begleitet wurde der Abend von Michael Schmid und Michael Heinrich, dem Duo „die bayerischen M“ aus Schwarzhofen. Der Saal des Pfarrheims war bis auf den letzten Platz besetzt. Das Publikum quittierte mit viel Applaus.
Das sind die Schauspieler
In den Hauptrollen spielten Magdalena Fröhlich als Carla Eschinger, Julia Grund als Fanny Eschinger, Günter Ruhland als Hubert, Alexandra Fröhlich als Kathi, Sabine Zimmermann als Oma, Tamara Schindler als Kommissarin Wallner, Matthias Süß als Seelsorger Jannek, Katharina Wagner als Pfarrköchin Marta Schranner, Christian Beck als Peter Eschinger, Lea Kremel als Rachel. In weiteren Rollen Gabi Zimmermann, Theresa Becher, Emma Fink, Lena Weinfurtner,
Die nächsten Aufführungen sind am 1., 2., 3., 8. und 9. März. Eine Reservierung ist täglich ab 18 Uhr unter der Telefonnummer 0162/1784589 möglich. Eine Karte für Erwachsene kostet zehn Euro und für Kinder bis 14 Jahren sechsEuro.
Hinter den Kulissen:
Regie: Melanie Heinrich
Regieassistenz: Magdalena Fröhlich und Julia Grund
Souffleur und Souffleuse: Matthias Süß und Lea Kremel
Maske & Kostüme: Monika Ruider und Gabi Zimmermann
Technik: Christopher Heinrich, Thomas Roiger und Reinhard Ruider
Bühnenbau: Jacek Fröhlich, Manfred Grund und Martin Ruider
