Gesundheit ist in der Stadt Bad Kötzting Programm: Angebote sind vielfältig und sehr gut belegt

Die Stadt als Zentrum für einen gesunden Lebensstil in der Region, ein Konzept, das viele Bausteine kennt – vom Gesundheitscampus über Zusammenarbeit mit der Klinik für Traditionelle Chinesische Medizin, dem Kneipp-Verein, ein eigenes Konzept für individuelles Gesundheits-Management; Die Stadt bietet aber auch selbst ein ganzjähriges Programm an, das sie am Dienstag vorstellte.
Rund 50 Fachvorträge finden sich auf dem neuen „Gesundheitsflyer“, zahlreiche Kneipp-Schnupperkurse, ein Dutzend Termine fürs Waldbaden, Qi Gong, Kräuterführungen, und – besonders beliebt – zwei Dutzend Termine für die gesunde Küche. Gerade bei den Kochkursen, die in der Lehrküche des Sinocur angeboten werden, seien die Angebote dieses Jahr fast verdreifacht worden, sagt Kneipp-Vereins-Geschäftsführerin Bettina Pritzl bei der Präsentation. Etwa 15 Teilnehmer könnten sich hierfür jeweils anmelden, und einige Kurse seien schon jetzt so nachgefragt, dass die ersten Zusatz-Termine geplant würden.
Knapp 1100 Zuhörer pro Jahr
Konsequent habe die Stadt in den vergangenen Jahren „den Auftrag und die Verpflichtung für einen Kurort“ angenommen und das Angebot weiter ausgebaut. Der Erfolg gebe den Organisatoren um Bettina Pritzl und Elke Thanner recht, wie auch Bürgermeister Markus bekräftigt. Auch dass der nun fertige Flyer wieder in gedruckter und nicht nur in rein digitaler Form vorliege, habe sich bewährt: „Die gehen bei den Kursen weg wie die warmen Semmeln“, sagt Pritzl.
In Zahlen habe sich das Interesse am Angebot der Stadt so zusammenfassen lassen, sagt Elke Thanner: Bei den 35 abgehaltenen Vorträgen (fünf fielen krankheitsbedingt aus) hätten sich 1083 Zuhörer beteiligt, knapp 200 seien es bei den 15 Kochkursen gewesen. Die mit diesem Mittwoch startenden Gesundheitsvorträge, die bis Ende Januar fast jede Woche um 19 Uhr im Hörsaal des Sinocur stattfinden, seien ksostenlos, sagt Bettina Pritzl. Für die Teilnahme an den Kochkursen werde eine Gebühr verlangt, je nach Anlass und Referent, sagt Kurdirektor Sepp Barth. Dass so ein umfangreiches Programm kein Selbstläufer ist, das wisse man auch, sagen die Beteiligten. Vor allem, weil es schon richtige „Stammgäste“ gebe, sei es wichtig, jedes Jahr für Neuerungen zu sorgen, um das Angebot attraktiv halten zu können – und zwar eines, „wie es das rund um das Thema Gesundheit weit und breit nirgendwo anders gibt“, wie sich Bürgermeister Hofmann sichtlich freut.
Viele Fragen an die Ärzte
Während sich die Beliebtheit der Gesunden Küche in überbuchten Kursen zeige, seien die oft langen Gespräche der Zuhörer mit den Fachleuten nach den Vorträgen mittwochs ein Beleg dafür, dass sie den Nerv der Zuhörer träfen: „Wann hat man auch schon einen Arzt, den man ganz ohne Termin und Zeitdruck noch etwas fragten kann?“ fragt Kurdirektor Barth.
Wer schon neugierig auf den neuen Flyer ist, aber noch keinen bekommen hat, der kann sich über das umfassende Programm der Stadt in diesem Jahr natürlich auch im Internet informieren. Auf der Internetseite sinocur.de gibt es unter „Gesundheits News“ nicht nur den Flyer als pdf, sondern auch einen ständig aktuellen Terminkalender mit allen Terminen rund um die Gesundheit.



