Das Warten hat schon bald ein Ende: Das neue Baloo heißt künftig TuluM

Von Tanja Fenzl · 31. Januar 2024 um 05:00

Der Name verweist auf die Küche: TuluM wird Thailändische und Mexikanische Küche anbieten – genau wie bis Ende Dezember das Baloo. Gastronomin Ivana Lefebvre wollte mit dem Standortwechsel des Lokals in die Janahofer Straße bewusst mit einem neuen Namen ein Zeichen setzen: „Das ist jetzt ganz allein mein Baby.“

Baloo, so hieß das Restaurant in der Oberen Regenstraße bereits, als Gastronomin Ivana Lefebvre es 2016 übernommen hatte. An der Scheurer Kreuzung im Casa Rossa beginnt jetzt eine neue Zeitrechnung.

In Sachen Kulinarik will Ivana Lefebvre aber bewusst weiterhin auf das Bewährte setzen: „Die Gäste wollen die bekannten Gerichte, ist meine Erfahrung.“ So wird es auch im TuluM eine Mischung aus Thailändischer und Mexikanischer Küche geben. „Natürlich auch die Klassiker wie Rotes Entencurry und Enchiladas“, verspricht Lefebvre, während sie die letzten Arbeiten auf der Baustelle beaufsichtigt. In der Küche räumen ihre Angestellten bereits die Geräte ein, im Eingangsbereich sind noch die Maler zugange. Auch die Beleuchtung wird erst in den nächsten Tagen fertig, wie die große grüne Pflanzenwand im oberen Restaurantbereich. Wer hier früher in der Pizzeria Locanda Casa Rossa Stammgast war, wird nicht mehr viel von früher erkennen.

Offen und hell

„Ich habe versucht, alles offener und heller zu gestalten. So, wie ich es gerne haben wollte, wenn ich selber essen gehe.“ Lefebvre hat den Kamin und Pizzaofen gegenüber der Eingangstür herausgerissen, die schwere dunkle Holzdecke musste ebenso weichen wie die alten Fensterbänke. Weiße Wände, braune Holzbalken, eine deutlich offenere Theke mit Blick auf die Gäste – vieles wird neu und ganz anders als vorher in dem Gebäude. Vorne in einer Ecke warten übereinander gestapelt die alten Möbel – Tische und Stühle und Sessel – aus dem Baloo auf den Eröffnungstag.

TuluM ist übrigens eine Stadt in Mexiko, in der Lefebvre vor zwei Jahren Urlaub gemacht hatte – und einen Kochkurs, um sich für ihr zweites Restaurant, das spanische Lokal La Esquina in Cham, fortzubilden. „Seit Sommer habe ich schon mit Namen für das Restaurant herumgetüftelt“, grinst Lefebvre und zeigt das neue Logo, das im Treppenhaus und über dem Eingangsportal zur Straße hinaus prangen soll.

Öffnungszeiten bleiben

Auch die Öffnungszeiten sollen weitestgehend gleichbleiben. Ob es einen Ruhetag geben wird, werde sie sich noch überlegen, sagt die Gastronomin. Das TuluM wird im Übrigen etwas weniger als die 70 Gäste fassen, die früher im Baloo Platz fanden. Dafür gibt es wieder einen Außenbereich auf dem Balkon.

Etwas größere Aufmerksamkeit will das TuluM künftig dem Frühstück widmen. „Das bietet sich mit den Geschäften und den neuen Praxen vor der Tür einfach an“, sagt Ivana Lefebvre und lasiert eine alte Holzkommode neu.

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Bis spätestens Mitte Februar will Lefebvre das neue alte Lokal eröffnen – abhängig vom Fortgang der Renovierungsarbeiten. „Mein Koch schickt mir aus seinem Urlaub inzwischen schon Nachrichten, wann er endlich wieder anfangen kann“, lacht sie.

Und ihre Mitarbeiter freuen sich, dass sie künftig praktische Parkplätze in der Nähe haben. Die Stadellohe ist gleich vor der Haustür.

Im oberen Restaurantteil lasiert Gastronomin Ivana Lefebvre eine alte Kommode.
Die alten Möbel aus dem Baloo warten auf ihren Einsatz.
Noch wird fleißig gearbeitet, hier im Eingangsbereich.
Das neue Logo soll auch über dem Eingangsportal prangen.
Offene und helle Übergänge vom unteren in den oberen Restaurantbereich, links die neue Theke