Biburg hat viele Pläne für das Jahr 2024

Unter anderem die Verkehrsüberwachung, aber auch das neue Gewerbegebiet werden die Gemeinde in diesem Jahr beschäftigen.
Mit dem ISEK und den Planungen zum neuen Gewerbegebiet hatte die Gemeinde Biburg im vergangenen Jahr gut zu tun.
Das neue Jahr ist noch jung, aber auch heuer ist die Aufgabenliste in Biburg wieder lang:„Wir wollen die Parksituation rund um den Eber-hardplatz in den Griff bekommen“, sagt Bürgermeisterin Bettina Danner. Eine Verkehrsüberwachung, die den ruhenden Verkehr regelt, soll hier helfen. Aber wahrscheinlich werde es bis Juli dauern, bis es so weit ist.
Zugeparkte Hauptstraße
Denn um Mitglied im Zweckverband kommunale Verkehrsüberwachung zu werden, müsse man erst die Sitzung im Sommer, an der alle Mitglieder ihr Ok dazu geben, abwarten. Reine Formsache zwar, aber zuvor kann nicht mit der Überwachung begonnen werden. Danner sagt, dass ein Konzept nötig wäre, um die Gäste des Biergartens davon abzuhalten, im Sommer die Hauptstraße zuzuparken. So sei beispielsweise die Kurve bei der Gemeindekanzlei schlecht einsehbar. Immer wieder komme es deshalb zu gefährlichen Situationen. „So froh wir sind, dass Gäste kommen, so schlecht ist es, wenn sie auf der Straße parken.“
Der Eberhardplatz wird die Gemeinde auch in einem anderen Aspekt in diesem Jahr noch weiter beschäftigen, nämlich konkret das Grundstück beim Eberhardplatz, das für ein Gemeindehaus gut geeignet wäre. Der Gutachter sei schon vor Ort gewesen, um das Gebäude neben der Kirche genauer zu prüfen, „wir müssen sehen, ob wir uns das leisten können, das Gebäude zu kaufen“, so Danner. Das Gutachten sei schon deshalb nötig, weil nur der Preis gefördert werde, der vom Gutachter ermittelt werde. Ein Haus für Vereine, ein Gebäude, das mehrere Funktionen erfülle, „das ganz viele Optionen freilässt“, würde sich Danner wünschen. Gut vorstellen könnte sie sich dort auch eine Tagespflege, schön zentral in der Mitte des Ortes gelegen. Im März oder April soll das Gutachten fertig sein. „Dann müssen wir uns den Haushalt anschauen.“
Mögliche Wege zu erschließen, damit der Ort noch besser begehbar sei, das ist ein weiteres Vorhaben für 2024. All dies sei keine Sache für die nächsten fünf Jahre, sondern eher für die nächsten zehn bis 15 Jahre. Auch die Umgestaltung des Friedhofs ist ein Aspekt, um den Ort auch für die Zukunft lebenswerter zu gestalten. Platz wäre nach wie vor genügend da, da viele Gräber auch ungenutzt seien, so Danner. Baumbestattungen, eine Begrünung in der Mitte des Friedhofs könnte sie sich gut vorstellen.
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Das neue Gewerbegebiet Straßfeld ist ein weiterer Punkt, der die Gemeinderäte heuer noch weiter beschäftigen wird. Hier sei der Bebauungsplan in Arbeit, „ich hoffe, dass wir heuer den Bebauungsplan aufstellen können und dass es dann 2025 losgeht“, so Danner. Dann werde ein „schönes, kleines, schnuckeliges Gewerbegebiet“ entstehen.
Gebühren noch nicht klar
Im vergangenen Jahr beschäftigte Biburg auch der Anschluss an die Kläranlage in Abensberg. Das sei gut angelaufen. Noch aber wisse man nicht, wie sehr sich die Gebühren erhöhen werden. „Ich hüte mich davor, das berechnen zu lassen, bevor ich nicht alle Rechnungen habe.“ Ein Kalkulationsbüro werde berechnen, wie die künftigen Abwassergebühren aussehen.
Was 2024 noch entstehen soll: Ein öffentlicher Bücherschrank, für den Danner eine Förderung bei der ILE Abens einreichen möchte und ein Platz an der Abens, realisiert vom Wasserwirtschaftsamt, nahe dem Walbrun Hof, auf dem man verweilen und aufs Wasser schauen kann. Danner freut sich außerdem auf Veranstaltungen in Biburg, wie etwa das Sommerfest des KLJB, das SSV-Gartenfest und auch auf den Austausch mit der Partnerstadt Chauffry: Heuer ist Biburg in Frankreich zu Gast.
