Bürgermeister-Wahl in Neumarkt: Marco Gmelch (CSU) macht das Rennen

Die CSU Neumarkt hat gleich doppelten Grund zur Freude: Nicht nur, dass sie den jetzt offiziell vereidigten Oberbürgermeister Markus Ochsenkühn stellt, auch sein Stellvertreter gehört der CSU an.
Bei der Bürgermeisterwahl in der Sitzung des Stadtrats am Dienstagabend setzte sich CSU-Fraktionsvorsitzender Marco Gmelch mit 22 zu 18 Stimmen gegen den UPW-Kandidaten Sebastian Schauer durch. Einzeln wurden alle Stadtratsmitglieder zur im Vorraum des Saals aufgebauten Wahlurne gerufen, um ihre Stimme abzugeben.
Fast alle Neumarkter Stadträte schleppten sich in die Sitzung
Gewählt werden können hätte theoretisch jedes Stadtratsmitglied. Weil es um die Abstimmung ging, ob die UPW wenigstens den Stellvertreter-Posten erhält oder ob beide der CSU zufallen, hatten sich bis auf Johann Georg Gloßner alle Stadtratsmitglieder in die Sitzung geschleppt – ob fit oder krank.
Nachdem Rechtsdirektor Andreas Werner das Ergebnis – alle 40 Stimmen waren gültig – bekannt gegeben hatte, wurde Gmelch auch gleich vereidigt. Schauer zeigte sich als fairer Verlierer, die beiden Konkurrenten klopften sich freundschaftlich auf die Schultern, Schauer gratulierte Gmelch.
Heidi Rackl als Nachrückerin für Ochsenkühn
Zuvor war als Nachrückerin im Stadtrat CSU-Stadträtin Heidi Rackl vereidigt worden. Im Gremium war ein Platz vakant geworden, weil Ochsenkühn, bisher Stadtrat und Bürgermeister, zum OB gewählt worden war.
Zur Sitzung am Dienstagabend waren so viele Menschen erschienen, dass nicht alle eingelassen werden konnten, obwohl der kleine Saal geöffnet worden war.


