Meilenstein bei der Freibad-Sanierung: Richtfest für Technikgebäude gefeiert

Meilenstein auf einer der größten Baumaßnahmen der Stadt Roding in den vergangenen Jahrzehnten: Bei der Generalsanierung des Freibads „Platschare“ ist am Donnerstagnachmittag das Richtfest gefeiert worden.
Bürgermeisterin Alexandra Riedl freute sich dabei, dass das knapp 14 Millionen Euro teure Projekt bisher finanziell im Plan ist, und zeigte sich zuversichtlich, dass trotz einer derzeit kleinen zeitlichen Verzögerung die Bürger das beliebte Bad ab August kommenden Jahres wie geplant wieder genießen können.
Lesen Sie hier: Freibad-Baustelle leicht im Verzug, noch herrscht aber Zuversicht, dass es im August losgeht
Riedl freute sich auch, dass trotz des kalten Wetters viele Stadträte, Angestellte der Stadt und der Städtischen Betriebe sowie Vertreter von Architekten, Planern und Baufirmen mit dabei waren, als die Richtkrone auf das Dach des neuen Technikgebäudes gesetzt wurde. „Irgendwo mussten wir bei einem Freibad ja hin“, sagte die Rathaus-Chefin schmunzelnd.
Vorfreude auf „Endergebnis“
Es rühre sich sehr viel auf der Baustelle, praktisch täglich sei der Fortschritt zu sehen, erläuterte Riedl. Was sich in der Zeit seit dem Baubeginn im September vergangenen Jahres getan habe, sei enorm, wofür die Bürgermeisterin die Mitarbeiter der beteiligten Firmen lobte.
„Es ist sehr schön, dass sich so viel tut“, sagte Riedl, dies steigere auch die Vorfreude auf das „Endergebnis.“ Sie ist zuversichtlich, dass die kleine Verzögerung bei den Arbeiten im Frühjahr wieder „reingeholt“ werden kann, „allerdings ist man bei einer Baustelle draußen halt immer auch vom Wetter abhängig.“
Zu sehen gibt es mittlerweile einiges. Das Technikgebäude hat ebenso schon Gestalt angenommen wie die neuen Becken. Die Anlage wird auf den neuesten Stand der Technik gebracht und wird auch viele Attraktionen aufweisen.
Neue Attraktionen
Zu sehen ist auch bereits die Wasserschaukel im Nichtschwimmerbecken. Darin können die Badegäste durch Bewegungen das Wasser aufschaukeln und ein kleines Wellenbad erzeugen. Massagesitze und Nackenduschen wird es ebenfalls geben, außerdem eine Wellen- und eine Großwasserrutsche. Riedl zeigte sich sehr erfreut, dass doch noch eine zweite Rutsche angeschafft werden konnte. Der Stadtrat hatte dies entschieden, nachdem relativ kurzfristig mehr Geld zur Verfügung stand.
Darüber hinaus wird das Springerbecken mit einer Kletterwand ausgestattet. „Beides wird die Attraktivität sehr steigern“, ist sich die Bürgermeisterin sicher, dass die Rodinger ihr Bad mit der markanten großen Freifläche auch nach der Sanierung sehr gerne nutzen werden.


