Nach Deal in „Die Höhle der Löwen“: Rodinger „Schimmelschock“ geht durch die Decke

Damit, dass es so gut läuft, hat selbst Sandro Heindl mit seiner Rodinger (Landkreis Cham) Firma PCI nicht gerechnet: Etwa einen Monat nach der Ausstrahlung der Folge Vox-Gründershow der „Höhle der Löwen“, in der er einen Deal mit Wunschinvestor Ralf Dümmel bekam, geht sein „Schimmelschock“ quasi durch die Decke.
„Wir müssen die Produktionsmengen erhöhen, um die Anfragen erfüllen zu können“, erzählt er.
Dümmel sah wie auch der Gründer aus Roding riesiges Potenzial im innovativen Mittel gegen Schimmel – was sich nun bewahrheitet. „Viele Netto- oder Kauflandmärkte waren nach eineinhalb Tagen komplett ausverkauft mit der ersten Lieferung“, freut sich Heindl. Durch den Deal mit „Regal-König“ Dümmel gibt es den nach Heindls Vater Anton benannten „Tonis Schimmelschock 5.0“ nun bei zahlreichen Märkten, Discountern und Fachmärkten zu kaufen.
Erfolgswelle ebbt nicht ab
Dass die Erfolgswelle auch nach rund einem Monat nicht abebbt, ist für den Rodinger ein Beweis, dass das Mittel funktioniert: „Es spricht sich rum, dass es gut ist. Würde die Qualität nicht passen, würde es sich nicht immer noch so gut verkaufen“, ist Heindl überzeugt.
„Schimmelschock“ wirke einfach und unkompliziert und sei deshalb auch von jedem zu handhaben, erläutert der Rodinger. Die antimikrobielle Farbe decke den Schimmel nicht nur ab, sondern binde ihn ein und verhindere so das Auskeimen weiterer Sporen.
Der Verkauf sei unmittelbar nach der Ausstrahlung der Sendung gestartet, alles sei sehr schnell und unkompliziert über die Bühne gegangen, berichtet der Gründer. Er war in einigen Märkten und auf Messen auch selbst präsent, um das Produkt vorzuführen und auf Fragen der Verbraucher einzugehen.
Das Thema „Schimmel“ sei aktueller denn je, sagt Heindl, mehr als zwölf Millionen Haushalte in Deutschland hätten in diesem Bereich ein Problem.
Auslandsmärkte als Ziel
Aber nicht nur auf dem inländischen Markt will der Rodinger den „Schimmelschock“ an den Kunden bringen, das Ausland sei der nächste Schritt. „In Österreich verkaufen wir schon, weitere Märkte sollen folgen“, erzählt der Gründer. Unter anderem gäbe es für das Ausland mittlerweile Anfragen von potenziellen Lizenznehmern.
Heindl freut sich sehr über die Unterstützung seines „Wunschlöwens“ Dümmel, der mit seinen Vertriebswegen enorm weiterhelfe und viele Türen geöffnet habe. Vorher wurde der „Schimmelschock“ über einen Fernsehshopping-Kanal verkauft, so haben aber nun viele neue (große) Märkte erschlossen werden können.
Heindl ist derzeit viel unterwegs, es gäbe unter anderem Gespräche mit dem Hersteller, der in Thüringen sitzt, um die Produktionsmengen zu erhöhen. „Wir versuchen, die Kundenanfragen so gut es geht zu bedienen, dafür müssen wir weiter optimieren“, erzählt er.
Investor war schnell überzeugt
Auch Investor Dümmel habe nicht bereut, den Deal in der „Höhle der Löwen“ eingegangen zu sein, ist sich Heindl sicher. Gemeinsam mit seinem Freund Peter Richter war es ihm durch eine Präsentation schnell gelungen, den Investor zu überzeugen, „er hat auch gleich das Potenzial erkannt.“ Angesichts des „Schimmelschock“-Erfolgs ist Dümmel in der Sendung sicher bereits schon schlechtere Deals eingegangen.