Die Höhle der Löwen: Sandro Heindl aus Roding präsentiert den „Schimmelschock“

Von Oliver Hausladen · 12. Oktober 2023 um 19:00

Schon seit Jahren ist Sandro Heindl ein großer Fan des Fernseh-Formats „Die Höhle der Löwen“, in dem Gründer oder Firmeninhaber innovative Produkte vorstellen und auf einen Deal mit einem Investor hoffen. Nun war der Rodinger selbst einer der Hauptdarsteller, als er gemeinsam mit Peter Richter „Tonis Schimmelschock“ in der Sendung präsentierte.

Ob Heindl mit seiner Firma PCI mit seiner Idee punkten konnte und einen Deal bekam, ist am Montag in der Sendung ab 20.15 Uhr auf VOX zu sehen.

Schimmelschock habe „riesiges Potenzial“

Seit eineinhalb Jahren wird „Tonis Schimmelschock“ (benannt nach seinem Vater) bereits über einen Fernsehshopping-Kanal angeboten. Rund 50000 Dosen des Mittels, das Schimmel mit einer antimikrobiellen Farbe einbindet und das Auskeimen weiterer Sporen verhindert, wurden bereits verkauft. Ein guter Wert, aber Heindl möchte viel mehr: „Mehr als zwölf Millionen Haushalte in Deutschland haben ein Problem mit Schimmel, daher sehe ich für das Produkt ein riesiges Potenzial.“

Um aber größer durchstarten zu können, das Produkt in der Breite bekannt zu machen und andere Vertriebswege gehen zu können, sei Hilfe von außen gefragt, berichtet der Maler- und Lackierermeister. Freunde, Bekannte und Anwender des „Schimmelschocks“ hätten ihn deswegen ermuntert, sich bei der „Höhle der Löwen“ zu bewerben. „Das ist eine riesige Chance, und eigentlich hat man nichts zu verlieren. Schlimmstenfalls geht man nur ohne Deal nach Hause“, hatte sich Heindl dann schnell entschlossen, sich zu bewerben, nachdem er mit den Lohnunternehmen, die den „Schimmelschock“ produzieren, abgeklärt hatte, dass auch größere Mengen möglich wären.

Schnell Zusage für Teilnahme bei „Höhle der Löwen“ bekommen

Die nötigen Unterlagen wurden ausgefüllt, die Unternehmenszahlen, Gutachten und Produktproben mitgeschickt – und Heindl sowie sein Team mussten auch nicht lange warten: „Wir haben schnell die Zusage des Senders bekommen, dass wir auftreten und unsere Idee vorstellen dürfen“.

Mit Vorfreude (Nervosität stellte sich erst kurz vor dem Auftritt ein, erzählt der Rodinger), reiste Heindl ins Aufnahmestudio. Mit dabei war Peter Richter, mit dem er seit viereinhalb Jahren befreundet, und der auch selbst vom „Schimmelschock“ überzeugt ist. „Er verkauft Waren in Fernsehsendungen und ist daher ein echter Profi, was das Pitchen vor den Investoren angeht“, freute sich Heindl über die Unterstützung. Einen Wunschlöwen (oder Wunschlöwin) hatte das Team aus Roding natürlich auch.

Die Sendung mit dem Rodinger wird am Montag ausgestrahlt

„Wir sind auch mit einer sehr fairen Firmenbewertung reingegangen“, berichtet Heindl, der durchaus hoffnungsfroh die „Höhle der Löwen“ betrat.

Ob es letztlich für einen Deal für ihn und sein Team gereicht hat, wird sich am Montagabend zeigen.

Produkt und Anwendung

Mit Vater eine Lösung gesucht: Sandro Heindl suchte gemeinsam mit seinem Vater Anton „Toni“ Heindl nach einer Lösung gegen Schimmel, die schnell anzuwenden ist und langfristig wirkt.

Mittlerweile Version 5.0: Der „Schimmelschock“, mittlerweile in der Version 5.0, ist dabei entstanden.

Lange Wirkung: Die Farbe deckt den Schimmel nicht nur sofort ab, sondern schließt auch die Sporen sicher ein, so dass diese nicht wieder an die Oberfläche gelangen und auch nicht mehr wachsen können, berichtet Heindl.

Spraydose oder Farbeimer: Erhältlich ist der „Schimmelschock“ als Spraydose oder 4,5-Liter-Farbeimer.

Kein Fachwissen nötig: Mit der Spezialfarbe könne jeder Schimmel bekämpfen, ohne Fachwissen oder Handwerker. Die befallenen Räume seien sofort wieder bewohnbar.

Anwendung: Die Farbe wird direkt auf dem Schimmelfleck aufgetragen oder mit der Spraydose aus 25 Zentimetern Entfernung aufgesprüht. Anschließend trocknen lassen und für einen langfristigen Schutz gegen eine erneute Schimmelbildung noch einmal wiederholen, erläutert Heindl.

Sandro Heindl (2. v. re.), sein Vater Anton (li.), Peter Richter (2. v. li.) und PCI-Geschäftsführer Salah Sayer bei einer Werbeaufnahme für den „Schimmelschock“ Foto: Fotostudio Koch