Deal für Rodinger Sandro Heindl in der Höhle der Löwen: Wunschlöwe Ralf Dümmel hat zugebissen

Es hätte nicht besser laufen können für den Rodinger Sandro Heindl in der VOX-Gründershow Die Höhle der Löwen: Mit Ralf Dümmel stieg sein Wunschinvestor in den „Schimmelschock 5.0“ ein – „jetzt können wir richtig durchstarten“, freut sich Heindl deshalb riesig.
Nachdem er mit einem guten Gefühl ins Aufnahmestudio gefahren war, machte sich doch etwas Nervosität breit, bevor es zum Pitch vor den potenziellen Investoren ging. Aber das war schnell wieder vorbei, erzählt er: „Es herrschte eine sehr angenehme und lockere Atmosphäre dort, die Mitarbeiter bringen einen auch wieder etwas runter, wenn man zu aufgeregt ist.“
„Wirksames und einfaches Mittel“
Gemeinsam mit seinem Freund Peter Richter, der Waren in Fernsehsendungen verkauft und daher ein echter Profi beim Präsentieren ist, bot Heindl bei seinem Auftritt, der am Montagabend ausgestrahlt wurde, passend zum bevorstehenden Halloween einen „Grusel-Pitch“ samt spektakulärer Licht- und Soundeffekte. Damit wollten sie auf einen der größten Schrecken in Haushalten aufmerksam machen: Schimmel.
Mit dem „Schimmelschock“ gäbe es dagegen aber nun ein wirksames und einfaches Mittel, sagten Heindl und Richter. Die antimikrobielle Farbe decke den Schimmel nicht nur ab, sondern binde ihn ein und verhindere das Auskeimen weiterer Sporen.
Investor sofort begeistert
Zudem könne es ganz einfach als Farbe oder Spray von jedem benutzt werden. Das sofort verarbeitungsfähige Produkt sei für Wände und Decken mit unterschiedlichsten Untergründen geeignet.
Nach der Präsentation waren die Investoren begeistert – insbesondere Ralf Dümmel, den sich der Rodinger schon vorher als „Wunschlöwe“ ausgesucht hatte. „Er gilt als Regal-König und wird uns mit seinen Vertriebswegen enorm weiterhelfen und uns zahlreiche Türen öffnen“, ist der Rodinger überzeugt.
Wie auch Heindl sieht Dümmel riesiges Potenzial für den „Schimmelschock“. 50000 Dosen hat Heindls Firma PCI in den vergangenen eineinhalb Jahren über einen Fernsehshopping-Kanal bereits verkauft, aber bei mehr als zwölf Millionen Haushalten in Deutschland gäbe es Probleme mit Schimmel. Auch international sei der Markt riesig, sind Gründer und Investor vom Produkt überzeugt.
Mit der „sehr fairen“ Firmenbewertung von 200000 Euro für 25 Prozent der Firmenanteile war der Rodinger in die Verhandlungen gegangen, die sich dann aber ohnehin als sehr kurz entpuppten: „Ralf Dümmel war sofort überzeugt und hat das Angebot ganz schnell angenommen“, freut sich Heindl. Es sei auch nicht das Ziel gewesen, schnell an viel Geld zu kommen, sondern Vertriebswege zu erschließen, um neue Märkte mit dem „Schimmelschock“ zu erobern, betont er Zudem habe der Investor viel Erfahrung: Er ist bereits seit 2016 bei der VOX-Gründershow mit dabei, investierte bislang in mehr als 85 Start-ups und unterstützte mehr als 150 Gründer.
„Super Atmosphäre“
Nach der Aufzeichnung sei alles schnell weitergegangen, er reiste zur Firmenzentrale von Dümmel nach Stapelfeld, wo die Verträge unterschrieben wurden. „Auch da herrschte eine super Atmosphäre“, erzählt Heindl, der jedem, der ein innovatives Produkt hat, zur Teilnahme an der Show rät: „Zu verlieren hat man nichts“ – und wenn es so gut läuft wie für ihn, steht einem am Ende sogar der „Wunschlöwe“ zur Seite.
Der Weg zum Produkt und in die Show
Schon lange ein Thema: Der Kampf gegen den Schimmel spielt für Maler- und Lackierermeister Sandro Heindl schon lange eine Rolle. Gemeinsam mit seinem Vater Anton („Toni“) suchte er im familiären Betrieb nach einer Lösung, die schnell anzuwenden war und langfristig half.
Erst Fan, jetzt selbst Hauptdarsteller: Zahlreiche Freunde und Bekannte, einige davon selbst überzeugte Anwender des nach seinem Vater benannten „Schimmelschocks“ hätten ihn ermuntert, an der Gründershow Die Höhle der Löwen, von der er schon lange Fan ist, teilzunehmen.
Neue Vertriebswege erschließen: Ziel ist es vor allem, über den Investor neue Vertriebswege im In- und Ausland zu erschließen.
